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Sonntag, 26 Februar 2017 08:46

Knapp 30 TeilnehmerInnen beim dritten Clustertreffen

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Mit knapp 30 Teilnehmern war auch das dritte Cluster-Treffen am So, 29.01.2017 in Tribuswinkel bei Baden sehr gut besucht. Bis auf wenige Ausnahmen waren alle Tauschkreise anwesend. Hier der Bericht von Gerhard Balluch.

Die wichtigsten Themen, die den eingeladenen regionalen Tauschkreis-Leitungen und ihren Mitgliedern vorgestellt wurden, waren:

Da Monika und Michael krank waren, trug Gerhard deren Themen vor.

Peter Czeipek, der Leiter des AK Organisation gab einen Übernblick zum Thema Vision/Mission. Bei seinem Vortrag stellte er die derzeitige Vision des Talenteverbundes aus dem Jahre 2014 vor. In der anschließenden Diskussion ergab sich, dass die Vision mit einer Gruppe von anwesenden Personen bis im September 2017 gemeinsam bearbeitet werden soll. Bei der Veranstaltung „Tag der Zukunft 2“ im September 2017, wird dann die aktualisierte Vision/Mission vorgestellt.

Ein weiterer besonders positiver Punkt des Cluster-Treffens war, dass sich zusätzlich zur Visions-Gruppe auch eine weitere Gruppe aus den anwesenden Personen gebildet hat. Und zwar gibt es im Talenteverbund den Unterarbeitskreis Veranstaltungen, den Hertha Horvath leitet. Hier wird im Moment am ZART-Treffen (Fr, 21.04. & Sa, 22.04.2017 in Wien) gearbeitet und dafür hat sich die sogenannte Veranstaltungs-Gruppe gebildet.    

Außerdem waren die regionalen Tauschkreis-Leitungen aufgefordert, Fragen von ihren Mitglieder zu sammeln, um diese vorab dem Talenteverbund zu übermitteln. Dabei kamen 65 Fragen zusammen, die größtenteils beim Cluster-Treffen von den jeweiligen Spezialisten beantwortet wurden.  

DSC 1368Zusätzlich zu den Vorträgen des Talenteverbundes gab es auch ausreichend Zeit sich untereinander kennen zu lernen, angefangen bei der Vorstellrunde, aber auch beim selbstorganisierendem Buffet.  Alle Teilnehmenden haben etwas zum Buffet beigetragen und so gab es einen reichlich gedeckten Tisch.DSC 1371

Aber auch das Tauschen kam nicht zu kurz. Wegen der Fülle der verschiedenen Angebote gab es einen eigenen Raum, in dem die verschiedenen Produkte präsentiert werden konnten. Und auf Grund der vielen Teilnehmer wechselten jede Menge Sachen ihren Besitzer.

Sonntag, 26 Februar 2017 08:06

Rhythmus und Klang

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Ruth Hannelore Siman schildert in ihrem neuesten Beitrag die heilsamen Zusammenhänge von Rhythmus und Klang sowie deren Wirkung auf den menschlichen Körper und Geist.

„Die musische Erziehung ist von höchster Bedeutung, weil Rhythmus und Harmonie ganz in die Tiefe der Seele sich senken, mit aller Kraft sie erfassen, die schöne Form schon mit sich bringen und der Seele die Schönheit mitbringen“. Platon

Harmonie ist die Ordnung der Zusammenklänge, das Miteinander der Töne. Rhythmus und Harmonie sind zwei unzertrennliche Elemente der Musik. Rhythmus und Harmonie gehen im Klang ineinander auf, werden durch das Hören in uns aufgenommen, wirken auf unseren Körper, unseren Geist und unsere Seele und sind die Pfeiler des musikalischen Ausdrucks.

Unser Ohr hört eine Schwingung entweder als Rhythmus oder als Klang. Wird ein Instrument zum Klingen gebracht, erzeugt es Schwingung. Diese wird von unserem Ohr erfasst und an das Gehirn und den Körper weitergeleitet.

Schwingungen werden in Beziehung zur Zeit gemessen, nämlich wie oft sie in der Sekunde schwingen. Wenn die erzeugte Schwingung pro Sekunde zwischen ein und 14mal schwingt, hören wir diesen Klang als Rhythmus. Bei mehr als 14 Schwingungen können wir die einzelne Schwingung nicht mehr wahrnehmen und hören sie als Klang. So ist es nur eine „Tempoangelegenheit“, ob wir Musik als Rhythmus oder als Klang wahrnehmen.

Unser Körper selbst hat viele Rhythmen, die mit denen in der Musik erzeugten Schwingungen kommunizieren, weil sie ähnlich sind. Das ist die Basis des Simanschen Konzepts „MUSIK IN/MIT DIR“.

Im Lexikon steht, Klang sei die genaue Bezeichnung dessen, was man im täglichen Leben „Ton“ nennt. Der Physiker und Akustiker meint dazu: Ton ist eine Sinusschwingung – welche wiederum nur akustisch herstellbar ist.
Ein natürlicher Ton, von dem in der Musik gesprochen wird, besteht aus einer Summe von Sinustönen (Grundton, Teiltöne, Obertöne), die zu einem Klang verschmelzen, eben, dem T o n.

Diese Vielzahl der Schwingungen ist abhängig von der Tonerzeugung. Daher ist er möglich, denselben Ton zu hören und zwischen den einzelnen Instrumenten entscheiden zu können. Diese unverwechselbare Prägung des Klanges, die Klangfarbe, ist zusammen mit Melodie, Harmonie, Rhythmus und Dynamik ein wesentliches Element der Musik.

Das Suchen nach Klängen war für die Menschen Anlass Instrumente zu entwickeln und Musik verschieden zu gestalten, zu komponieren. In der Entstehung und im Gebrauch von Musikinstrumenten spielten und spielen magische und kulturelle Bedürfnisse eine entscheidende Rolle. Ist doch auch der Ton, der unsichtbare und unantastbare, ein Sinnbild des Immateriellen und in seiner Vergänglichkeit ein Klangbild der Flüchtigkeit. Er verzaubert, er ist die Verbindung zu Gott und Geistern, er steht im Dienste des ästhetischen Ausdrucks und der Person (per-sonare bedeutet durch Klang).

In allen Philosophien und Heillehren der verschiedenen Kulturen weltweit spielten und spielen Klänge, heilende Laute und Rhythmus eine bedeutende Rolle. In Geheimlehren wurden heilende aber auch verletzende Töne weitergegeben.

Dabei findet eine Balance von Rhythmus und Klang statt, in dem Schulmusik und Schamanismus, Musiktherapie (altorientalisch, indisch…) und Taketina… mit dem Klang der Welt (ethnische Musik) und den Urtönen (Planetenklänge) mit Puls und Trommel verbunden und zum Wohle aller eingesetzt werden.

Weitere Infos bei: Im ZiMT – Zentrum für Individual Musik und Therapie, siman.at

Michael Karjalainen-Dräger hat mit Herbert Grill gesprochen, der die Cyclos-Umstellung am ersten Wochenende dieses Jahres durchgeführt hat.

Warum war ein Neuaufsetzen von Cyclos notwendig?

Das alte Cyclos war administrativ nicht mehr verwaltbar, es war zu kompliziert aufgesetzt, jegliche Änderungen haben einen riesigen Aufwand bedeutet.

Zudem wurden die Tauschkreise zusammengelegt und im Verbund zusammengefasst, es hat also eine Vereinheitlichung der verscheidenen Systeme in Cyclos gebraucht.

Das neue Cyclos ist einfacher aufgesetzt, Änderungen und Anpassungen leichter möglich, man kann flexibler und schneller auf Bedürfnisse von Mitgliedern eingehen.

Wie hoch war der Aufwand?

Für die Buchhaltung gab es viel Vorbereitung, bei allen Konten, etwa Außenhandelskonten bzw. Good-Bank-Konten musste gecheckt werden, ob sie migriert werden müssen. Dafür hatte der AK Finanzen und der Cyclos-Administrator Franz Holzer im Vorfeld eine Menge Arbeit gehabt.

Dann war von meiner Seite notwendig, ein zweites Cyclos parallel zu installieren, damit die Umstellung schneller und einfacher funktioniert. Es musste das Layout aufgesetzt werden, alle Konten neu erstellt werden, um ein Grundgerüst zu haben, damit am Tag X die Konten einfach und schnell migiriert werden konnten.

Ist die Migration abgeschlossen?

Die Migration ist abgeschlossen, alle Mitgliedsdaten wurden aus dem alten Cyclos übernommen, es war eine zum Teil händische Überprüfung und dann ein Import ins neue Cyclos notwendig. Ca. 1300 Mitglieder-Konten plus Systemkonten, Außenhandelskonten, Gutscheinkonten, Regionalverwaltungen, usw. waren zu übernehmen.

Dein Zeitaufwand?

Zwei schlaflose Nächte (lacht). Also an die 25-30 Stunden inkl. Vorbereitung und Migration, die ich dafür aufgewendet habe.

Die Vorteile für die Mitglieder?

Tauschvorgänge funktionieren schneller, es gibt eine bessere Kategorisierung von Inseraten, es gibt keine Dauerinserate mehr, was bedeutet, dass Inserate aktuell sind und keine „Karteileichen“.

Im Zuge der Migration ist mir aufgefallen, dass das alte Cyclos gröbere, nicht offensichtliche Systemprobleme hatte, es gab Schiefstände, etwa dass Mitglieder doppelt vorhanden waren, einmal aktiv, einmal ausgetreten.

 

Dein Resümee?

Ich bin definitiv froh, dass es erledigt ist. Ich persönlich hätte es gerne gemacht, als ich noch Obmann war. Ich hab mir schon damals, vor ca. 4 Jahren, die Finger gebrochen, wenn etwas in Cyclos zu ändern war. Das geht jetzt spielerischer. Für die Mitglieder mag das nicht so offensichtlich sein, wir haben es auch unter den alten Umständen immer wieder geschafft, es für die Mitglieder hinzukriegen. Aber jetzt ist es einfach weniger Zeitaufwand und zukünftige Ideen können einfacher und besser umgesetzt werden. 

 

Zur Person:

Herbert Grill hat jahrelang in der IT einer großen Firma gearbeitet. Seit drei Jahren ist er selbstständig und neben frischem Quellwasser, Energetik und Seminaren arbeite er auch in der IT und erstellt/betreut Websites und IT Systeme für KMUs und Private. In Wien aufgewachsen lebe er jetzt seinen Jugendtraum im steirischen Salzkammergut. Der Tauschkreis/Talenteverbund begleitet ihn schon seit vielen Jahren. Es ist mir ihm großes Anliegen diesen weiter zu bringen, weil er eine wunderbare Bereicherung bietet. Weitere Inofs: https://quellwasser.shop, http://naturwesen.at

Ein subjektiver Bericht von Teilnehmer Bernhard Haas

Roland Bischof vom Kernteam des TK Wienerwald hatte die Idee und übernahm – mit Unterstützung einiger anderer - auch die Organisation: so fand am Sa 19. Nov.2016 die erste Talentemesse des TK Wienerwald im re:spect Jugendkulturzentrum Purkersdorf statt.

Der Aufbau der Tische für die selbstgemachten Dinge bzw. Angebote erfolgte ab 11:30 Uhr. Ca. 8 TK-Mitglieder waren bis 13:00 Uhr da. Ein Mitglied brachte für die AufbauerInnen Kürbissuppe zur Stärkung - lecker! Der Besuch war nicht überwältigend, aber es war immer etwas los, insgesamt ca. 25-30 Menschen kamen vorbei. Ein Pärchen interessierte sich für die Gründung eines Tauschkreises. Etliche Mitglieder, die kaum zu den monatlichen Treffen kommen (können), haben die Chance genutzt, vorbeizuschauen und Kontakte oder konkretes Tauschen zu vereinbaren.

Eine konkrete „Performance“ auf der Bühne gab es nicht; 2 Mitglieder haben allerdings ihr Talent im Sensen vorgeführt inkl. Einführung ins Drumherum. Höhepunkte waren die Präsentation des brandneuen Kochbuchs von Marion Bauernfeind mit Produkten aus der TK-foodcoop sowie die spontanen Kurzpräsentationen der Aussteller um 17:00 Uhr. Das ging unter die Haut und zeigte die vielfältigen Fähigkeiten unserer Mitglieder! Krönender Abschluss war ein Palatschinkenkochen nach Marions Rezept ausschließlich mit foodcoop und TK-Produkten. Inkl. Abbau und Ausklang bei dem einen oder anderen Bierchen war um 20:00 Uhr Schluss. Einhellig waren die Anwesenden von der guten und herzlichen Stimmung begeistert. Näheres findest Du im Projektsteckbrief in der Tauschkreismappe vom AK Regionen.

Weitere Fotos:

http://www.purkersdorf-online.at/tauschkreis/das-sind-unsere-talente.php

Dienstag, 24 Januar 2017 14:16

Tauschkreis-Besuche

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Bernhard Haas hat vor Weihnachten einige Tauchkreise besucht. Hier sind seine Kurzberichte.

 

Da ich das ganze Jahr nicht so richtig dazugekommen war, wollte ich gegen Ende des Jahres 2016 einige Tauschkreise besuchen. Gesagt, getan:

 

Korneuburg-Stockerau

Mitte Okt. 2016 konnte ich anlässlich eines Vortrages zum Projekt Bank für Gemeinwohl den TK besuchen: nette Leute, ca. 15 Anwesende, gute Stimmung, zahlreiche Produkte zum Tauschen. Mir persönlich hatten es vor allem die Kerzen von Ute und die riesigen Bockerln angetan; auch die kurzweilige Suche/Biete Runde war für mich als Gast sehr einladend. Vor allem aber der Treffpunkt des Tauschkreises ist ein Hit: die kreativ-Werkstatt ist ein Augenschmaus! Hingehen und selber Anschauen!

 

St. Pölten

Ich weiß: shame on me – da bin ich schon 5 Jahre beim Talentetauschkreis NÖ dabei und hatte es noch nicht geschafft, bei einem Treffen der St. Pöltner dabeizusein: aber am 30. Nov war es dann im Volksheim Spratzern soweit! Und ich wurde nicht enttäuscht: Selbstgemachtes und liebevoll Verpacktes wohin das Auge auch blickte! Gerade richtig für die Vorweihnachtszeit – das dachte nicht nur ich, sondern auch Tauschis aus Krems und Neulengbach …. Marmeladen, wiederum Kerzen (diesmal auch aus Bienenwachs), Kekse und einige andere Gaumenfreuden konnte ich ertauschen, im Gegenzug konnte ich mit einigen Olivengläsern meiner WG-Kollegin Karin Freude machen.

 

Wienerwald

Ein Heimspiel in meinem Tauschkreis am 6. Dez.: das Besondere war bei diesem Treffen dass wir nicht nur ausnahmsweise mehrere „Sieger“ beim kreativen Tauschobjekt des Monats hatten, sondern auch eine Studentengruppe da war, die alles über den Tauschkreis wissen wollte.

 

Neulengbach

Der gemütliche Abschluss meiner Regionentour am 15. Dez. Nette Stimmung und viel Zeit für intensive Gespräche; hier wird der persönliche Kontakt großgeschrieben!

 

…. und zum Schluss noch eine Überraschung

Kurz vor Weihnachten hatte ich noch beruflich am Gemeindeamt von Enzesfeld-Lindabrunn zu tun – und was sah ich da?

Einen wunder-, wunderschönen Gib- und Nimm-Tisch auf einem liebevoll hergerichteten Schlitten, ein Projekt des TK Baden und der Gemeinde. Ausgesuchte Stücke und so nett dekoriert! Eine echte Weihnachtsüberraschung. DANKE!!

Dienstag, 24 Januar 2017 14:04

Schenk Ja-Markt der Fähigkeiten am 23.4.17 in Wien

geschrieben von

Einladung zum

Schenk JA-Markt der Fähigkeit

Sonntag, 23. April 2017 14 - 18 Uhr

GUGG, 1040 Wien, Heumühlgasse 14

 

Schenken und Begegnen auf gleicher Augenhöhe

- findet bei jedem Wetter statt

- Eintritt frei

- Essen (Jause, Kuchen) bitte mitbringen

- Gugg-Info: www.hosiwien.at/gugg/erreichbarkeit/

 

Diesmal wird ausschließlich unsere freudvollen Fähigkeit, unsere Tätigkeit und unser Wissen sowie handwerkliches Geschick zum Verschenken angeboten.

KEINE GEGENSTÄNDE!!!

Freudvolle Fähigkeiten ergründen wir spielerisch oder im Gespräch.

Es gibt:

- Spielerische Entdeckung freudvoller Fähigkeiten mit Jeux Dramatiques

- Marktstände der Fähigkeiten

- Gespräche mit Marktstandlern

- Ressourcenpool – wie er war und wird

- Schenken und beschenkt werden

Anmeldung willkommen (bitte bis spätestens 20. April 2017).

Durchgehende Anwesenheit von 14.30 – 17 Uhr ist erwünscht.

Anmeldung:

Reinhard Urban

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dienstag, 24 Januar 2017 13:49

Give-away-Fest am 2.4.17 in Purkersdorf

geschrieben von

Einladung GIVE-away-FEST

Sonntag 2.April 2017

14- 18 Uhr

Der Tauschkreis Wienerwald lädt ins Kulturhaus re-spect, 3002 Purkersdorf, Kaiser Josef Str. 49

Schenken und Begegnen - auf gleicher Augenhöhe

- findet bei jedem Wetter statt.

- Eintritt frei.

- Essen (Jause, Kuchen) und Trinken bitte mitbringen.

Gegenstände, die zum Verschenken beim GIVE-away-FEST mitgebracht werden, sollen funktionstüchtig, sauber und benutzbar sein. Sehr große Gegenstände, wie Betten, Kästen, und dergleichen, bitte per Foto und Beschreibung anbieten, aber nicht mitbringen.

Alle zum Verschenken mitgebrachten Gegenstände, welche am Ende des GIVE-away-FESTes noch vorhanden sind, erhält ein Kost Nix Laden.

Bitte um Anmeldung (bis spätestens 31.März 2017) jener, die mehrere Dinge und Gegenstände zum GIVE-away-FEST mitbringen werden. – Platzreservierung.

Es ist auch (ohne Anmeldung) möglich Kleinigkeiten, welche im Rucksack oder in der Handtasche Platz finden, zum Verschenken mitzubringen.

Themenschwerpunkt: bedingungsloses Schenken

Anmeldung:

Reinhard Urban

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dienstag, 24 Januar 2017 13:10

Das System des Geldes

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Andrea Adam macht sich Gedanken über das Geldsystem und sieht im Tauschen einen guten Weg, um die davon verursachte Not zu mildern.

Es war einmal ein Geheimnis, dass 90 % des Weltvermögens von 10 % der Weltbevölkerung gehalten werden. Langsam wird dieses Geheimnis immer mehr Menschen zugänglich. Doch nicht jeder will es wissen oder hat Zeit, sich damit zu beschäftigen.Es ist auch schmerzhaft, wenn man merkt, dass ein System, auf das man sein halbes Leben vertraut hat, immer schneller zerfällt und man nicht mehr weiß, an was man sich nun halten soll.

Die Folgen dieser Entwicklung sind fatal und auch wenn sie noch nicht offensichtlich sind, da sie sich „leise“ entwickeln.In meiner Tätigkeit als Vermögensberaterin sehe ich den Zerfall der Mittelschicht nur zu deutlich. Immer mehr Menschen rutschen in die Abwärtsspirale des Systems.

Hier EIN Beispiel aus der Praxis:

Eine intakte Familie mit drei Kindern lebt hier in Österreich ein „normales“ Leben. Die Familie bewohnt ein kleines aber ausreichend großes Haus. Der Vater ist der Hauptverdiener und die Mutter verdient ein wenig dazu. Die Familie macht Ausflüge und einmal im Jahr ist ein Urlaub möglich. Die Familie ist zufrieden. Doch schleichend kann sich die Familie immer weniger leisten.

Die Abgaben werden höher, die Preise steigen, die Gehälter aber kaum. Natürlich bekommt die Familie Beihilfen. Aber gleichzeitig werden Medikamentenpackungen verkleinert, damit man öfter und damit mehr Selbstbehalt zahlen muss. Und das trifft die Familie hart, denn der Vater wird krank. Auch die psychische Belastung wird für die ganze Familie enorm.

Die Firma, in der der Vater angestellt ist, kann sich einen kranken Angestellten durch den Druck, unter dem die Firma selbst steht, nicht leisten. Die laufenden Forderungen bleiben und wenn die Familie in der Schule keine Spenden leistet, werden die Kinder gemobbt.

Es ist für die Familie in einem solchen System unvorstellbar, dass jemand von ihren Schwierigkeiten erfährt. Also hält man das geheim. Die Familie geht zur Bank und versucht es mit einem Überbrückungskredit. Die Ersparnisse sind aufgebraucht. Da es nicht genug Sicherheiten gibt, gibt es auch keinen Kredit. Aber es gibt neuerdings die Mindestsicherung. DIE RETTUNG…….

Die Rettung? Die Familie fällt still und leise dem System zum Opfer.

Das System des Geldes hat seine Berechtigung aber es darf nicht der einzige Weg sein.

Vorgenerationen und Menschen aus den ärmsten Regionen unserer Welt leben noch ein anderes System, das TAUSCHEN. Hät die beschriebene Familie den Zugang zu einem der Tauschkreise gefunden, wäre die materielle Not abgefedert und die Psyche durch das Miteinander aufgebaut worden.

Wir dürfen uns nicht auf das aktuelle System verlassen. Deshalb sind die Tauschkreisgruppen ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft, der noch viel zu sehr unterschätzt wird. Das „Tauschen“ ist ein zarter aber fast vergessener Weg. Im Ernstfall wird man sehen, ob die Verbindung zu diesem Weg aus dem Dilemma führt. Vielleicht entwickeln sich Tauschkreis-Freunde einmal zu den Helden unserer Welt.

Denn: Es wird sich noch viel ändern und dann werden sicher auch Dinge getauscht, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können.

Dienstag, 24 Januar 2017 13:00

Das Wesen des Rhythmus

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Ruth Hannelore Siman beschreibt das Wesen des Rhythmus und den Zusammenhang mit unserem Leben.

Rhythmus ist und bleibt ein Phänomen, etwas was so einfach und verständlich scheint und gleichzeitig im ständigen Wandel ist.

Ein Bild dazu: Rhythmus wird oft mit einem Fluss verglichen. Das ist ein gutes Bild und doch ist es nur eine Metapher, denn der Fluss als solches ist ständig in Bewegung. Auch wenn er einmal austrocknen sollte, bleibt sein Flussbett bestehen und nach einem Regen ist er wieder da. Jeder Tropfen dieses Flusses ist ein Teil von ihm und doch so einmalig. Nur im Hier und Jetzt ist er ein Teil des Flusses in Bewegung. Er kommt aus den Wolken und geht wieder dorthin und ist wahrscheinlich nie ein Tropfen desselben Flusses. Der Fluss hat ein Ufer, das sich ständig verändert und ein Flussbett, das sich mitbewegt. Viele pflanzliche und tierische Lebewesen leben und vergehen in dem Fluss. Ihn zu beobachten kann uns vieles lehren. In diesem Fluss zu schwimmen kann uns vieles geben. Der Fluss ist ein Teil unseres Lebens und unserer Welt und wir nutzen ihn zum Angeln, zur Schifffahrt und nicht zuletzt als Wasserquelle.

So sehen wir, dass der Satz „Rhythmus ist ein Fluss“ sehr einfach klingt und uns doch so vieles sagen kann. Und so ist Rhythmus. Er ist unser Leben. Wir selbst sind rhythmisch als Körper und Seele genauso wie Welt und Universum.

Physikalisch ist Rhythmus Schwingung, die wir hören und spüren.

Die Welt der Musik ist eine Vielzahl von Schwingungen, die mit Instrumenten erzeugt und von uns mit Hilfe von Ohren, Haut und Knochen aufgenommen werden. Insbesonders natürliche Schlaginstrumente erzeugen komplexe Vibrationsmuster verschiedener Schwingungen, die unseren körpereigenen Schwingungen sehr ähnlich sind und daher den Zusammenhang und die Wechselwirkung von Trommel und der körperlichen Wirkung erklären helfen.

Rhythmus ist in unserem Herzen und in unserer Atmung, in unserem ganzheitlichen Wesen, in unserer Umwelt, in der uns umgebenden Natur, in den Jahreszeiten, den Planeten und im Universum. Rhythmus ist unsere eigene Lebensenergie und die der Erde.

Wir erleben Rhythmus in der Gleichzeitigkeit von Puls, Tempo, Dynamik und Metrik (Betonung). Wir erleben Rhythmus in der Musik, die wir selbst gestalten, in und um uns.

Wir lernen Rhythmus durch hören, spielen und wiederholen im Zeitmaß unseres Körperlernens. Wir lernen Rhythmus mit Hilfe unserer Stimme. Wir erfahren Rhythmus als Energie, die gesundheitliche Probleme und Veränderungen entstehen lässt. Mit derselben Energie findet dann auch wieder der Heilungsprozess statt.

Rhythmus wird in vielen Kulturen nicht notiert und wenn, dann als Sprache (Gedichte in Indien) oder als grafische Notation (als Bild oder Mandala). Bei uns wird Rhythmus in Notenschrift, besonders Notenwerten oder in Symbolen aufgezeichnet.

Rhythmus wird in seiner Wirkung seit der Antike auch wissenschaftlich erforscht und niedergeschrieben und doch gibt es wenig Literatur und Wissen darüber.

Vielleicht ist sein „Wesen“ doch nicht so leicht fassbar?

Donnerstag, 15 Dezember 2016 16:06

Stunden schenken

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Gedanken zum Weihnachtsfest von Michael Karjalainen-Dräger

Weihnachten ist ein sehr ambivalentes Fest. Ursprünglich als Fest der Wiederkehr der Sonne gefeiert, hat es dann über viele Jahrzehnte eine stark christliche Prägung als Geburtsfest des Erlösers Jesus Christus erhalten, um heute vor allem als Familienfest und als Fest des materiellen Schenkens begangen zu werden.

Gerade die Betonung des Familiären und des Materiellen führt viele Menschen in kleine und große Krisen, weil hier oft – durch die Gesellschaft oder die eigenen Erwartungen - Maßstäbe angelegt werden, die nicht der Realität entsprechen. Der Mensch ist zwar grundsätzlich ein soziales Wesen, was aber nicht zwingend bedeutet, dass er (bloß) familiär wäre. Das Materielle wiederum steht oft in krassem Widerspruch zum Gemeinschaftssinn, weil es Menschen nicht nur voneinander unterscheidet sondern auch in soziale Gruppen trennt (z.B. die Reichen, der Mittelstand, die Armutsgefährdeten, die Armen).

Weihnachten ist für mich daher sinnvollerweise ein Fest der Freude am Gemeinsamen, Verbindenden. Diese Freude darf sich durchaus auch im Beschenken und Beschenkt-Werden ausdrücken. Doch sollte uns auch bewusst werden, wo und wie wir im ablaufenden Jahr bereits beschenkt wurden und zwar nicht nur im materiellen Sinn.

Der Talenteverbund, der aus einer Fusion der Tauschkreise Niederösterreich, Wien und LETS Wien hervorgegangen ist, bietet diese Basis in mehrfacher Hinsicht. Zum einen treffen einander regelmäßig Menschen zum gegenseitigen Tausch und Erfahrungsaustausch. Zum anderen findet der Tausch auf Stundenbasis und damit abseits des Materiellen statt. Eine Stunde Zeit ist also grundsätzlich eine Stunde am Stundenkonto wert. Damit werden alle Leistungen gleich bewertet, egal von wem sie erbracht werden.

An Weihnachten könnte nun ein reges Stundenschenken einsetzen, und zwar in zweierlei Hinsicht: zum einen können wir jenen Zeit widmen, die uns im Leben wichtig sind, gemeinsam mit ihnen das Verbindende und das Leben feiern; zum anderen können wir Menschen auch Stunden von unserem Talenteverbundkonto zukommen lassen, entweder als Anerkennung für uns im Lauf des letzten Jahres geschenkte Zeit oder einfach aus Freude daran, dass es sie gibt.

So wünsche ich allen eine in diesem Sinn reich beschenkte Weihnacht!

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