Krems war an diesem Wochenende der Hotspot der Zukunftsvisionäre Österreichs. In einer gemeinsamen Veranstaltung von EBI, Talenteverbund, Pioneers of change und Gesundheitszentrum Goldenes Kreuz wurde Antworten auf die Frage „Mit welchen Werkszeugen können wir nachhaltigen Wandel in unseren Regionen mitgestalten?“ nachgespürt.

Lest hier eine kurze Zusammenfassung in Stichworten über die Ereignisse des ersten Tages von Stephanie Steyrer:

Zuerst einmal gab es zwei Impulsvorträge:

Toni Rohrmoser
Mitgründer der ARGE Region Kultur / Verein Eigenständige Bildungsinitiativen
Autor des Buches: "Gemeinwesenarbeit im ländlichen Raum"
Regionale Entwicklung – Gemeinwesenarbeit – Bildung
Toni: http://www.antonrohrmoser.at/
ARGE Region Kultur: http://argeregionkultur.at/

Elisabeth Loibl
Lektorin an der Universität für Bodenkultur und
Autorin des Buches: „Tiefenökologie. Eine liebevolle Sicht auf die Erde“
Wir Menschen sind als Gemeinschaftswesen veranlagt.
Im Einklang mit der Natur und den Menschen leben und arbeiten
Tiefenökologie: http://tiefenoekologie.at
Elisabeth: http://www.berggebiete.at/cm3/de/contact/12-loibl-elisabeth.html

 

Danach hatten 6 Personen die Möglichkeit in einer Phase des „Storytellings“ ihre Geschichte zu erzählen:

Sabine „Bina“ Aicher – Talentetauschkreis Wienerwald
Geschichten aus ihrer langjährigen Tauschkreis Erfahrung: lebendiges Zusammensein bei Tauschkreis-Abenden, Reparaturcafes und
Pflanzentauschmärkte, Tauschladen und Foodcoop
https://talenteverbund.at/tauschkreiswienerwald

Eva Matzenberger – Conclusio
Helfen wir uns gegenseitig, damit allen geholfen ist: Der Verein Conclusio ermöglicht arbeits- bzw. beschäftigungslosen Menschen (zB AsylwerberInnen während der langen Wartezeiten, ältere Arbeitssuchende, WiedereinsteigerInnen...) ihre Kompetenzen im Bereich der Nachbarschaftshilfe („Zeittausch“) und des Gemeinwohls bestmöglich einzubringen, denn Arbeiten dürfen ist ein elementares Menschenrecht.
http://www.conclusio-hilft.at/
Eva: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Guido Güntert – Soziokratie (sich gemeinschaftlich gut organisieren / Entscheidungen treffen ohne Verlierer*in)
Mehr über Soziokratie:
https://soziokratiezentrum.org/
Guido: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stefan Westmark – Dirndlaktion
Auseinander-setzung mit Menschen anderer Meinung, Irritation und Konfrontation mit Humor
zum Nachlesen:
https://mosaik-blog.at/dirndl-protest-kurzwandertag-12-stunden-tag/

Kornelia Senzenberger – Otelo | Transition Movement
Erfahrugnen aus dem lokalen/ regionalen Engagement Otelos sind inspirierende Gemeinschafts-(T)Räume, die einladen, Visionen und Ideen miteinander zu teilen und zu verwirklichen.Hinter diesen Offenen Technologielaboren verbirgt sich allerdings mehr als ein Angebot für technikafne Freaks. Otelos sind Freiräume mit einem kommunenfnanzierten Raum, ehrenamtlichen Engagement getragen. Grundmottos von Otelo „Druck raus – Lust rein“
http://otelo.or.at/
https://transitionnetwork.org/
Kornelia: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Isabell Schäfer-Neudeck – FairNETZt Lörrach
Plattform für gesellschaftspolitisch aktive Menschen und Initiativen. Die Kraft des Lokalen zu erwecken und zu stärken, darum gehts bei den vielfältigen Engagement (Veranstaltungen, Vernetzung, Beratung) der Plattform FairNETZt Lörrach.
http://fairnetzt-loerrach.de/

 

Beim Marktplatz vor und während der Mittagspause wurden folgende Projekte vorgestellt:

• Karte von Morgen: https://www.kartevonmorgen.org/
• FairNETZt Lörrach: https://www.fairnetzt-loerrach.de/ueber-fairnetzt-loerrach/
• Pioneers of Change: https://pioneersofchange.org/
https://pioneersofchange-summit.org/regionaltreffen/
• Talenteverbund: https://talenteverbund.at/
https://talenteverbund.at/akademie
• Verein Ebi Eigenständige Bildungsinitiativen: https://www.verein-ebi.at/
• Martin Hofmacher – Selbst Strom erzeugen.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Gastgeber Pioneers of Change Refonalgruppe Erlaufthal
http://www.plusenergie-haus.at/poc-erlauftal/
• Mutmachinstitut: https://www.mutmachinstitut.at/

 

Der Nachmittag startete mit der Bearbeitung von 12 verschiedene Themen / Fragen, die von den Teilnehmer*innen eingebracht wurden, um im OpenSpace Format mit anderen gemeinsam weiter daran zu forschen.


Die Ernte des 1. Tages wurde mit der Frage „Was kann ich mir (als Werkzeug) mitnehmen?“ eingefahren. Das sind die Ergebnisse:

Mut & Vertrauen
Nicht aufgeben
Mut und Ausdauer – steter Tropfen immer wieder!
Dankbarkeit. Mutig sein inneres Anliegen suchen!
Dran bleiben. Niemand erinnert sich an die, die es nicht versucht haben. TUN.
Trau dich bzw. Mut zur KOOPERATION. „Was ist, das ist. Was nicht ist, ist nicht. Ein Versuch ist es immer wert.“
Die Hoffnung behalten
• Mut zur Wut (um Kraft fokussiert einzusetzen) für Beharrlichkeit und Durchsetzungsvermögen; Vielfalt der Gemeinschaft nutzen
• WUTausbruch -> MUTausbruch. Kreise eröffnen zu den Themen; konstruktive Wut & sich helfen lassen
• Mit Wut arbeiten lernen -> Wut zulassen & leiten in richtige Richtung
Mut zur Wut/ Gefühle/ gspian ->Energie fürWandel; achtsame Kommunikation im Kreis Klärung / Klarheit durch die Gruppe
Team bilden
Treffen, begegnen und verbinden mit anderen gibt mir Impulse Village building
Begegnungs(t)räume
Begegnung bewegt! (Bewegung begegnet)
Neue Räume schaffen, damit Neues entstehen kann.
Feste verbinden

Verbindung schaffende Methoden & Erzähle deine Träume
Der innere Impuls eines Menschen kann durch Miteinander zu einem Wandel in der Menschheitsfamilie führen.
• Es braucht Zeit, um Ideen zu entwickeln & zu teilen und Leute mit ins Boot zu holen und zu Coakteuren zu machen /ein aktives Bewegungsfeld zu kreieren.
• Die pioneers bringen die gelungene Verbindung von lebendiger Gemeinschaft und Inspiration durch Internet in die Welt.
• Mehr Leichtigkeit / Spaß in der RA
• Weniger schreiben, mehr lebendig sein.
• Balance Inspiration
• Ich muss das Rad nicht neu erfnden. Es gibt schon jede Menge Ressourcen, die man nützen & wo man andocken kann.
• Rad muss nicht neu erfunden werden -> Was gibt’s bereits? -> Tool: Karte von morgen (für Konsument*innen, Organisationen, Projekte, nachhaltigen Tourismus…)
• Post-it Anker, Empathie-Poker
• Art of Hosting Wording
• Think BIG & Lernen aus Geschichten
• Gleichgesinnte; Format/ Methoden (Soziokratie); Info bzgl. Projekte, die ich noch nicht kannte; Partizipation & Augenhöhe = Grundbedürfnisse; ich kann/weiß schon sehr viel; 1 Einzelne/r kann viel bewegen
• Einladen, Danke sagen & es „fein“ haben – als Auftakt, Zukunftssymposium als Werkzeug
• Zulassen dem Anliegen auf den Grund gehen; gute Fragen; Redekreis; Stille wirken lassen; Ernten! & Feiern immer wieder Design thinking Werkzeug Empfehlung
Anerkennen unterschiedlicher Realitäten / Geschichten,
• Experimentierfreude

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