Michael Karjalainen-Dräger

Michael Karjalainen-Dräger

AK-Kommunikation

Michael Karjalainen-Dräger hat mit Herbert Grill gesprochen, der die Cyclos-Umstellung am ersten Wochenende dieses Jahres durchgeführt hat.

Warum war ein Neuaufsetzen von Cyclos notwendig?

Das alte Cyclos war administrativ nicht mehr verwaltbar, es war zu kompliziert aufgesetzt, jegliche Änderungen haben einen riesigen Aufwand bedeutet.

Zudem wurden die Tauschkreise zusammengelegt und im Verbund zusammengefasst, es hat also eine Vereinheitlichung der verscheidenen Systeme in Cyclos gebraucht.

Das neue Cyclos ist einfacher aufgesetzt, Änderungen und Anpassungen leichter möglich, man kann flexibler und schneller auf Bedürfnisse von Mitgliedern eingehen.

Wie hoch war der Aufwand?

Für die Buchhaltung gab es viel Vorbereitung, bei allen Konten, etwa Außenhandelskonten bzw. Good-Bank-Konten musste gecheckt werden, ob sie migriert werden müssen. Dafür hatte der AK Finanzen und der Cyclos-Administrator Franz Holzer im Vorfeld eine Menge Arbeit gehabt.

Dann war von meiner Seite notwendig, ein zweites Cyclos parallel zu installieren, damit die Umstellung schneller und einfacher funktioniert. Es musste das Layout aufgesetzt werden, alle Konten neu erstellt werden, um ein Grundgerüst zu haben, damit am Tag X die Konten einfach und schnell migiriert werden konnten.

Ist die Migration abgeschlossen?

Die Migration ist abgeschlossen, alle Mitgliedsdaten wurden aus dem alten Cyclos übernommen, es war eine zum Teil händische Überprüfung und dann ein Import ins neue Cyclos notwendig. Ca. 1300 Mitglieder-Konten plus Systemkonten, Außenhandelskonten, Gutscheinkonten, Regionalverwaltungen, usw. waren zu übernehmen.

Dein Zeitaufwand?

Zwei schlaflose Nächte (lacht). Also an die 25-30 Stunden inkl. Vorbereitung und Migration, die ich dafür aufgewendet habe.

Die Vorteile für die Mitglieder?

Tauschvorgänge funktionieren schneller, es gibt eine bessere Kategorisierung von Inseraten, es gibt keine Dauerinserate mehr, was bedeutet, dass Inserate aktuell sind und keine „Karteileichen“.

Im Zuge der Migration ist mir aufgefallen, dass das alte Cyclos gröbere, nicht offensichtliche Systemprobleme hatte, es gab Schiefstände, etwa dass Mitglieder doppelt vorhanden waren, einmal aktiv, einmal ausgetreten.

 

Dein Resümee?

Ich bin definitiv froh, dass es erledigt ist. Ich persönlich hätte es gerne gemacht, als ich noch Obmann war. Ich hab mir schon damals, vor ca. 4 Jahren, die Finger gebrochen, wenn etwas in Cyclos zu ändern war. Das geht jetzt spielerischer. Für die Mitglieder mag das nicht so offensichtlich sein, wir haben es auch unter den alten Umständen immer wieder geschafft, es für die Mitglieder hinzukriegen. Aber jetzt ist es einfach weniger Zeitaufwand und zukünftige Ideen können einfacher und besser umgesetzt werden. 

 

Zur Person:

Herbert Grill hat jahrelang in der IT einer großen Firma gearbeitet. Seit drei Jahren ist er selbstständig und neben frischem Quellwasser, Energetik und Seminaren arbeite er auch in der IT und erstellt/betreut Websites und IT Systeme für KMUs und Private. In Wien aufgewachsen lebe er jetzt seinen Jugendtraum im steirischen Salzkammergut. Der Tauschkreis/Talenteverbund begleitet ihn schon seit vielen Jahren. Es ist mir ihm großes Anliegen diesen weiter zu bringen, weil er eine wunderbare Bereicherung bietet. Weitere Inofs: https://quellwasser.shop, http://naturwesen.at

Donnerstag, 15 Dezember 2016 16:06

Stunden schenken

Gedanken zum Weihnachtsfest von Michael Karjalainen-Dräger

Weihnachten ist ein sehr ambivalentes Fest. Ursprünglich als Fest der Wiederkehr der Sonne gefeiert, hat es dann über viele Jahrzehnte eine stark christliche Prägung als Geburtsfest des Erlösers Jesus Christus erhalten, um heute vor allem als Familienfest und als Fest des materiellen Schenkens begangen zu werden.

Gerade die Betonung des Familiären und des Materiellen führt viele Menschen in kleine und große Krisen, weil hier oft – durch die Gesellschaft oder die eigenen Erwartungen - Maßstäbe angelegt werden, die nicht der Realität entsprechen. Der Mensch ist zwar grundsätzlich ein soziales Wesen, was aber nicht zwingend bedeutet, dass er (bloß) familiär wäre. Das Materielle wiederum steht oft in krassem Widerspruch zum Gemeinschaftssinn, weil es Menschen nicht nur voneinander unterscheidet sondern auch in soziale Gruppen trennt (z.B. die Reichen, der Mittelstand, die Armutsgefährdeten, die Armen).

Weihnachten ist für mich daher sinnvollerweise ein Fest der Freude am Gemeinsamen, Verbindenden. Diese Freude darf sich durchaus auch im Beschenken und Beschenkt-Werden ausdrücken. Doch sollte uns auch bewusst werden, wo und wie wir im ablaufenden Jahr bereits beschenkt wurden und zwar nicht nur im materiellen Sinn.

Der Talenteverbund, der aus einer Fusion der Tauschkreise Niederösterreich, Wien und LETS Wien hervorgegangen ist, bietet diese Basis in mehrfacher Hinsicht. Zum einen treffen einander regelmäßig Menschen zum gegenseitigen Tausch und Erfahrungsaustausch. Zum anderen findet der Tausch auf Stundenbasis und damit abseits des Materiellen statt. Eine Stunde Zeit ist also grundsätzlich eine Stunde am Stundenkonto wert. Damit werden alle Leistungen gleich bewertet, egal von wem sie erbracht werden.

An Weihnachten könnte nun ein reges Stundenschenken einsetzen, und zwar in zweierlei Hinsicht: zum einen können wir jenen Zeit widmen, die uns im Leben wichtig sind, gemeinsam mit ihnen das Verbindende und das Leben feiern; zum anderen können wir Menschen auch Stunden von unserem Talenteverbundkonto zukommen lassen, entweder als Anerkennung für uns im Lauf des letzten Jahres geschenkte Zeit oder einfach aus Freude daran, dass es sie gibt.

So wünsche ich allen eine in diesem Sinn reich beschenkte Weihnacht!

Michael Karjalainen-Dräger fasst einen Beitrag von Mag. Gerhard Kohlmaier von der Steuerinitiative ím ÖGB zusammen, in dem dieser die Ergebnisse der PräsidentInnen-Wahl in den USA am 8.11.2016 analysiert.

Aus der Sicht Kohlmaiers erlebt die amerikanische Gesellschaft seit der Präsidentschaft Ronald Reagans (1981-1989) einen stetigen sozialen Abstieg erlebt. Eines seiner neoliberalen Dogmen, die Trickle-Down-Theorie besagt, dass sich die Akkumulation von Kapital auch auf die untersten Gesellschaftsschichten positiv auswirkt. Tatsächlich aber werden dadurch die Vermögenden immer vermögender. Das Vermögen der Reichen hat in den Jahren seit Ausbruch der Finanzkrise um 50 % zugenommen, 83% der gesamten Vermögenswerte befinden sind mittlerweile in der Hand von 16 % der Menschen. Dagegen steht laut Weltbank eine geschätzte Milliarde von Menschen, die nicht mehr als 1,25 US-Dollar pro Tag zur Verfügung haben.

Mitgeholfen hat dabei laut Kohlmaier die Politik Reagans, der die Senkung der Steuersätze für die Wirtschaft und für die höchsten Einkommen durchgesetzt hat. Zudem setzte er zahlreichen anderen Maßnahmen, um das Kapital zu unterstützen, so etwa die Legalisierung „der Steuerhinterziehung, die Transformation von Spekulationsrisiken des Finanzkapitals auf die Völker der Staaten bis hin zum Sozialabbau und dem schlanken Staat, in dem die Pfründe der Gesellschaft Privaten anvertraut werden, damit sie davon profitieren können.“ An die oberste Stelle rückte das Dogma von der Freiheit des Marktes. „Marktgesetze werden zu Naturgesetzen hochstilisiert, denen alle anderen Bedürfnisse der Menschen unterzuordnen sind. Die Selbstbestimmung und Freiheit des Menschen findet ihre Grenze in der Funktion, welche er im Rahmen der Warengesellschaft zu erfüllen hat“, so Kohlmaier.

Auf diese Weise wurde der Tod des Individuums eingeläutet – und das nicht nur in den USA. Auch die anderen westlichen Gesellschaften verfallen nach und nach in Agonie, fühlen sie sich doch – trotz oder gerade durch die Systemkritik – einem überdimensional gewachsenen Gegner ausgeliefert. Das führt dazu, so Gerhard Kohlmaier, dass immer mehr Menschen selbst auf ihr Wahlrecht verzichten (in den USA haben bei der aktuellen PräsidentInnenwahl mehr als 42 % nicht mehr gewählt, bei den EU-Wahlen verzichten in Österreich seit 2004 mehr als 50 % auf ihr Stimmrecht).

Andererseits versucht sich eine wachsende Zahl von Menschen – wie ein Ertrinkender – an die nächstbeste Hand – egal von wem sie gereicht wird – zu klammern. „Das ist die Stunde der Populisten und der rechtslastigen Parteien, die dem in Nöten geratenen Bürger zu Hilfe eilen. Ob in Frankreich, in den Niederlanden, in Deutschland, Österreich und in zahlreichen anderen europäischen Ländern: überall sind rechte Parteien im Vormarsch. Sie bieten dem verzweifelten Bürger vor allem zweierlei: eine einfache Erklärung für seine Misere bzw. einen Schuldigen und eine einfach scheinende Lösung“, betont Kohlmaier. Dabei werden die Menschen bewusst in die Irre geführt, denn nicht die Flüchtlinge sind schuld und Nationalismus sowie das Errichten von Mauern die Lösung, sondern Verursacher ist das neoliberale Politik- und Wirtschaftssystem. Im Gegensatz zu Trump „haben diese rechtsextremen Protagonisten (in Europa, Anm.) jedoch noch eine Lösung für ihren Herrschaftsanspruch parat, dessen Umsetzung anstelle des Staates letztlich ein offen autoritäres System setzt, welches durch eine ethnisch definierte Homogenität die Bürger in einer Scheinsicherheit wiegt, welches sie zu einer Gefolgschaft verführt, die - wie die Geschichte gelehrt hat - schließlich in Gewalt endet“, analysiert Kohlmaier.

Der Wahlsieg Trumps wird einer Veränderung des Wirtschaftssystems zuwider laufen. Es beginnt eine Art Teufelskreis, in der sich die Menschen immer weiter in die Ausweglosigkeit hineinmanövriert erleben und die oben beschriebenen Wege fortsetzen. Dabei hätte das Ergebnis der PräsidentInnenwahlen in den USA durchaus das Potential sich endlich einmal umfassend einer profunden Systemkritik zu widmen.

Warum die so genannte Linke den rechten Populisten kaum etwas entgegen zu setzen haben, charakterisiert Gerhard Kohlmaier in seinen Ausführungen so:

„Diese Parteien haben den ideologischen Kampf bereits zu dem Zeitpunkt verloren, als die Arbeitnehmer sich den Zwängen des Kapitalismus freiwillig unterwarfen, um so auch einen kleinen Anteil an den Gewinnen zu erhaschen…Als Folge davon konnte die Linke, im Gegensatz zu den rechtspopulistisch agierenden Parteien, den Bürgern keine homogene Weltvorstellung mehr anbieten…in unseren Schulen wird Unterricht im Wesentlichen als Bestätigung des Systems betrieben, die Schülerinnen und Schüler auf Rollenbilder vorbereitet, welche darauf abzielen, in Fällen von Agonie und Ohnmacht das individuelle Überleben bestmöglich zu sichern. An den Universitäten wird dieser Verbildungskurs fortgesetzt , nicht zuletzt auch deshalb, weil für die Lehrenden die eigenen Karrierechancen vielfach an diese systemische Verifikation gebunden sind.“

 

Hier geht’s zum gesamten Text des Beitrages:

http://www.steuerini.at/

Donnerstag, 29 September 2016 19:50

"Ich freu' mich schon auf morgen"

Erste Pflänzchen einer freien Bildung sprießen auch schon in Österreich. Alljährlich wird am 15. September der Internationale Tage der Bildungsfreiheit begangen, der derzeit nur Appellcharakter hat. Warum es noch ein weiter Weg ist, bis dieser Tag  tatsächlich ein Feiertag für alle bildungshungrigen Menschen ist und es sich dennoch lohnt ihn zu gehen, beschreibt Michael Karjalainen-Dräger.
 
“Das schönste ist für mich, wenn meine Söhne abends vor dem Einschlafen sagen: ‘Ich freu mich schon so auf morgen!’ Dann weiß ich, dass sich all die Mühen gelohnt haben.” Richard Lamprecht ist Mitglied im Familiennetzwerk der Freilerner und damit einer jener Menschen, die ihren Kindern die von diesen gewünschte Bildungsfreiheit ermöglichen. Dafür geht er gemeinsam mit seiner Frau Sigrid auch die dadurch programmierten Konflikte mit Vater Staat ein und stellt sich den dann folgenden Verwaltungsstraf-verfahren wegen Schulpflichtverletzung.
 
Der Tag der Bildungsfreiheit ist für ihn wie für die anderen Eltern von Freilernern, Homeschoolern oder Unschoolern ein Ankerpunkt für die Anforderungen, die deren Kinder an sie stellen. Allen diesen jungen Menschen, wie auch immer sie sich nun bezeichnen, ist es gemeinsam, dass sie außerhalb der Institution Schule lernen, sei es nun im häuslichen Unterricht durch Betreuung Ihrer Eltern oder in selbstorganisierten Lerngemeinschaften. Einige von ihnen - so wie die Söhne von Richard Lamprecht - treten auch nicht zu den in Österreich vorgeschriebenen alljährlichen Externistenprüfungen an. Sie sind Pionierinnen und Pioniere von noch großteils im Verborgenen existierenden Landschaften der freien Bildung.

Auch in Deutschland, wo nicht nur Unterrichtspflicht wie in Österreich, sondern tatsächlich Schulpflicht besteht, gibt es Initiativen für ein Lernen außerhalb von Schule. Der Bundesverband Natürlich Lernen e. V. ist Vorreiter der Institutionaliserung des Internationalen Tages der Bildungsfreiheit, der auf Initiative französischer Homeschooler schon im Jahr 2007 ins Leben gerufen wurde. Seither finden alljährlich regionale und lokale Events statt, die die Bildungsfreiheit propagieren. “Unser Anliegen ist darauf hinzuweisen, wie wichtig die freie Wahl des individuellen Bildungsweges ist und die unterschiedlichen Bildungsalternativen für Kinder und Jugendliche, die es bei uns und in anderen Ländern gibt, bekannt zu machen. Besonders hervorheben wollen wir die Möglichkeiten schulfreier Bildungswege (Home-Education, Homeschooling, Unschooling), welche in vielen Staaten der Welt legal sind”, heißt es auf der Website des Netzwerks Bildungsfreiheit.
 

Der freischaffende Philosoph Bertrand Stern, der sich schon seit mehr als 4 Jahrzenhten mit dem Thema beschäftigt hat dem Begriff “Bildungsfreiheit”, der ihm wegen der schwer eingrenzbaren Bedeutung von “Bildung” missfällt, sein “Frei sich bilden” entgegengesetzt. “Das Sich-Bilden – mit der Betonung auf das Rückbezügliche – ist nicht an Ziele, Zwecke, Formen gebunden; und das an den Anfang gesetzte ‘frei’ beschreibt die Qualität des Sich-Bildens”, betont Stern in diesem Zusammenhang. Der Bildungsfreiheit zum Durchbruch verhelfen werden laut Stern, “zwei sich ergänzende und unabhängige Faktoren: Einerseits wird jemand vehement und überzeugend sich für die eigenen Menschenrechte und daher gegen die Zwangsbeglückung zur Wehr setzen. Andererseits wird das System Schule an den eigenen Unvereinbarkeiten zugrunde gehen: Im- oder Explosion?” Auch einen dritten, nicht unwesentlichen Faktor ortet der Philosoph: “Die Wirtschaft kann mit dem schulisch produzierten Schrott nichts mehr anfangen”, stellt er trocken fest.
 
Für Bertrand Stern ist eine frei-sich-bildende Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit, da eine “demokratische Lebens- und Kulturform, die sich zur Freiheit des Menschen bekennt, gar keine andere Wahl hat, als sich unumwunden hierfür einzusetzen.” Das wäre dann ein radikaler Wandel des Menschenbildes: Statt obrigkeitsorientierten, duckmäuserischen, folgsamen Objekten steht das Frei-Sich-Bilden für das Bekenntnis zum Subjekt. “Wenn wir uns zum Leben, zur Natur, zum Menschen bekennen”, so Stern, “bedeutet und bedingt dies: Risikobereitschaft! Wir wissen nicht, was Leben bringt, doch werden wir von Vertrauen in das Leben, in sich, in das Du, usw. getragen...”
 
Das kann man durchaus auch anders sehen, in einer Welt, in der laut UNESCO-Weltbildungsbericht von 2015 noch fast 60 Millionen Kinder ohne formale Schulbildung sind. Auch in Österreich sind etwa die Kinder- und Jugendanwaltschaften oder auch die BildungssprecherInnen der politischen Parteien skeptisch, dass eine Welt ohne die Institution Schule wirklich kindgerecht ist.
 
Diesen Argumenten kontert Bertrand Stern so: “Wer Kindheit verkauft und junge Menschen nicht als Subjekt sieht, sondern zum Objekt von Erziehung macht, bewirkt fast automatisch deren Zwangsbeglückung durch staatliche Gewalt.” Es wird wohl noch länger dauern, bis die Schulbefürworter begreifen, “wie wenig just die Beschulung die Probleme lösen kann”, sieht Stern noch einen langen Weg zu einer Bildungsfreiheit, die vom Staat lebenslang garantiert und von der öffentlichen Hand finanziert wird.
 
In Österreich jedenfalls wird der Weg für Bildung ohne Schule durch zahlreiche Bewegungen, wie etwa die Initiative für freie Bildungswege, den Colearningspace oder den BildungsRaum, aufbereitet. Derzeit führt aber auch für die So-Bewegten kein Weg an den Externistenprüfungen vorbei, außer man nimmt, so wie Richard Lamprecht in Kauf, dass man alljährlich eine Strafverfügung wegen Schulpflichtverletzung erhält. Auch für ihn und seine Frau stellt sich dann die Frage, warum sie sich den ganzen Behörden-Trouble antun. Ihre Söhne aber haben offenbar die richtige Antwort parat, in dem sie den beiden immer wieder vermitteln, wie glücklich sie sind, nicht in die Schule gehen zu müssen. Sie freuen sich jeden Abend wieder auf den nächsten Tag in Bildungsfreiheit.

(Dieser Beitrag ist eine leicht gekürzte Fassung meiner Veröffentlichung auf Get Bildung! - Der BLOG FÜR BILDUNGsneuigkeiten.)

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