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Aktuelles (22)

Dienstag, 09 Januar 2018 12:35

Reparaturcafé in Krems am 27.1.18

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Am 27. Jänner 2018 organisiert die Kremser Tauschkreisgruppe von 9 bis 13 Uhr das 1. Reparaturcafe in Krems, im Gemeindesaal der evangelischen Kirche.

Was ist ein Reparaturcafe? Ehrenamtliche, freiwillige Helfer und Helferinnen stellen ihr Wissen, Können und teilweise Werkzeuge zur Verfügung und bieten damit Hilfe zur Selbsthilfe, um kaputte Gegenstände, wenn möglich, wieder fit zu bekommen. Müll vermeiden und der Wegwerfgesellschaft ein Schnippchen schlagen, das ist die Devise.

In gemütlicher Atmosphäre kann bei Kaffee und Kuchen gemeinsam gebastelt und getüftelt werden und das ein oder andere Teil bekommt noch eine zweite Chance. Ein Reparaturcafe ist keine Werkstatt – es ist nicht Ziel, kaputte Gegenstände zu bringen und umsonst repariert wieder mit nach Hause zu nehmen. Es geht um das Miteinander, um das Selbstmachen. Da hier zum großen Teil keine Professionistinnen und Professionisten Hilfestellungen leisten, sondern freiwillige, geschickte Menschen mit eigener Erfahrung, gibt es selbstverständlich auch keine Garantie, dass eine Reparatur gelingt. Aber man versucht es – gemeinsam.

Egal ob Kleidung, Spielzeug, Elektrokleingeräte, Computer, Haushaltsgegenstände, etc., alles, was leicht transportiert werden kann, könnte theoretisch in einem Reparaturcafe behandelt werden. Dazu suchen wir auch noch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die ein besonderes Geschick aufweisen oder ein besonderes Talent haben und mit uns gemeinsam ein Statement gegen die Konsum- und Wegwerfgesellschaft setzen möchten.

Die Leitung der Organisation des Reparaturcafes hat Greti Mayer übernommen – wer sich also gerne beteiligen würde, meldet sich bitte bei ihr unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dienstag, 02 Januar 2018 16:25

Herbstfest 2018

geschrieben von

Bei der 20-Jahr Feier am 1.Okt.2017 waren die meisten Anwesenden dafür, auch 2018 ein großes Fest zu machen.

Die Vorgespräche im kleinen Kreis haben die folgende Grundidee ergeben:

  • ein zwei- bis dreistündiges Programm mit einem aktuellen, wichtigen inhaltlichen Thema
  • ein großer Marktplatz
  • ein Fest mit Musik, gutem Essen, Kreistanz,....

Ist es für dich eine spannende Sache? Möchtest du bei der Vorbereitung mitmachen?

Achtung Terminänderung:

Die erste Besprechung dazu ist auf den Dienstag, den 20.Feb. um 19 Uhr bei Hertha Horvath verschoben.



Anmeldung aber auch Anregungen entweder bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

UAK-Veranstaltungen
Der Unterarbeitskreis Veranstaltungen gehört zum Arbeitskreis Regionen. Die Aufgabe besteht darin, eine Kommunikationsstelle zu den regionalen Tauschkreisen zu sein, wenn überregionale Treffen organisiert werden. Die Termine und die Themen der Veranstaltungen werden über diese Plattform kolportiert. Eine weitere Aufgabe ist, die Vernetzung der an der Veranstaltung teilnehmenden regionalen Gruppen oder Einzelpersonen und dem Talenteverbund zu übernehmen.

Kontaktpersonen:

DI HERTHA HORVATH
Favoritenstr. 126/22
A-1100 WIEN
T: +43 676 93 40 320
E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

KARL TANZBERGER
Defreggerstr. 6/10
T: +43 699 10 12 69 88
E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Freitag, 14 Juli 2017 08:39

Der neue Tauschkreis in Wien-Liesing stellt sich vor

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Der Tauschkreis Wien Liesing wurde im Frühjahr 2017 aus der Taufe gehoben. Unsere erste Tauschkreis-Veranstaltung fand am 19. Mai 2017 als „Pflanzentausch-Café“ in Wien Atzgersdorf statt. Am 27. Juni 2017 veranstalten wir ein „Büchertausch-Café“ im Liesinger Kulturzentrum F23.

Unser Kern-Team besteht aus Peter Schaden (Tauschkreis-Leiter), sowie Monika Kaltenecker (Kassierin). Wir treffen uns mindestens einmal im Monat an unterschiedlichen Orten in Liesing und veranstalten außerdem Tausch-Cafés in unregelmäßigen Abständen. Wir bemühen uns um eine aktive Vernetzung mit anderen Tauschkreisen und wollen kleine Tauschmärkte organisieren. Über den Mitgliedsverein „FZA“ gibt es darüber hinaus ein breites Angebot an kulturellen Veranstaltungen, wie z. B. Schreib- und Fotoworkshops, Ausstellungen, Lesungen u.v.m. Der Tauschkreis Liesing ist offen für unterschiedliche Varianten der Freizeitgestaltung wie z. B. Bergwandern oder Radfahren, gerne auch Reisen.

Wir freuen uns über Mitglieder von Jung bis Alt, die z. B. handwerkliche Fähigkeiten einbringen genauso wie über Kochbegeisterte, über aktive Nachbarschaftshelfer sowie Menschen, die sich gerne von Dingen trennen wollen, die sie nicht mehr benötigen, die aber für andere einen Wert besitzen.

Wir wollen unseren Mitgliedern helfen, ihre Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln.

Kontakt: Peter Schaden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) bzw. Monika Kaltenecker (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Der Arbeitskreis Soziales wird unter der Leitung von Anneliese Weichart aus dem Tauschkreis Wiener Neustadt seine Arbeit nach einer längeren Pause wieder aufnehmen. An dieser Stelle gibt sie erste Informationen und lädt Interessierte zur Mitarbeit ein.

„Ideen gab es viele“, meint die frühere Leiterin des AK Soziales Ulli Brocza, „aber die Umsetzung war komplex und vielleicht war die Zeit noch nicht reif für eine umfassende Erweiterung des schon bestehenden Angebotes unserer Tauschkreise.“

Die Ideen reichten von einer Solidargemeinschaft Gesundheit, über soziale Unterstützung der Mitglieder etwa durch ein Notfalltelefon und verschiedene Angebote für Kinder und Jugendliche bis zu Vorsorge, Pflege und Betreuung auf Zeitbankbasis.

Beim letzten Treffen des Koordinationskreises wurde ich mit der Leitung des AK Soziales betraut.

Ende 2015 bin ich dem Tauschkreis beigetreten weil mich die Idee einer Tausch und Solidargemeinschaft überzeugt hat. Nach einem sehr aktiven Berufsleben zuerst als Intensivkrankenschwester und später als Direktorin in verschiedenen Krankenhäusern in der Schweiz und danach in London bin ich seit Herbst 2015 im „aktiven Ruhestand“. Aus meiner beruflichen Laufbahn resultiert mein Interesse an sozialen Projekten und Aktivitäten.

Mein erstes Ziel ist es ein erweitertes lokales Angebot im Raum Wiener Neustadt zu entwickeln. Im Moment reicht das Angebot von sogenannten alternativen Gesundheitsaktivitäten bis zu diverse Hilfsangeboten. Dabei möchte ich die „großen“ Ideen wie Artabana und Zeitbankmodelle für Pflege und Betreuung aus den Augen zu verlieren. In Artabana-Gemeinschaften finden sich Menschen zusammen welche die Verantwortung für ihre Gesundheit und in manchen Fällen auch für ihre Altersversorgung selbst übernehmen möchten und sich dabei gegenseitig unterstützen.

Dafür suche ich für die Mitarbeit im AK interessierte und engagierte Menschen, die schon in der Vergangenheit mitgewirkt haben oder die sich von den dargestellten Ideen ansprechen lassen.

Das erste Treffen findet am 23.6.17 um 16 Uhr bei AEE, 1040 Wien, Karolinengasse 32 statt.

Bitte meldet euch bei Interesse bei mir via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dienstag, 06 Juni 2017 06:56

Die Hoffnung stirbt zuletzt

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Jean Ziegler zeigt in einem Interview mit dem GEA-Brennstoff seinen unheilbaren Optimismus und fordert uns auf, einen Beitrag zur Rettung der Welt zu leisten.

http://brennstoff.com/artikel/der-schmale-grat-der-hoffnung/

Montag, 29 Mai 2017 18:11

Tauschkreiserlebnisse und "Anders Wirtschaften"

geschrieben von

Hertha Horvath fasst die Ereignisse beim Kamingespräch des Tauschkreis Wien mit Bernhard Haas zusammen.

Beim letzten Treffen kamen 24 Tauschkreismitglieder – auch drei aus Hollabrunn und ein Gast - in die Bürgerspitalgasse, um sich gemeinsam mit Bernhard über ihr "Schönstes Tauscherlebnis" und über das Thema "Anders Wirtschaften" auszutauschen.

In kleinen Gruppen aufgeteilt wurde zuerst über das schönste Tauschkresierlebnis beraten, diese analysiert und dann berichtet:

Dabei spielten die die soziale Komponente (menschliche Begegnungen auch ausserhalb des Tauschkreises; bereichernder Gedankenaustausch, Verständnis; Freude an der Vernetzung, erfreuliche Aussichten, Freude und Erfahrung weitergeben), das überregionale Tauschen (woanders übernachten, Urlaube in den Bundesländern) und praktische Dinge (wie z.B. Umzugs- und Renovierungshilfe, kleine Reparaturarbeiten, Wohnungssuche) eine entscheidende Rolle.

Danach widmeten wir uns der Frage "Wie kommen wir zu einem anderen Wirschaftssystem?

Folgende Ideen wurden genannt: Infos zu kostenlosen Workshops und Seminaren weitergeben, Infoveranstaltungen an höheren Schulen, alternatives Konzept zu Plus – und Minusstunden, Reparaturcafés, Symposium mit Heini Staudinger zu Pfingsten, die Gemeinde einbinden, Projekt Heidenreichstein (bedingungsloses Grundeinkommen; Karl Immervoll).

Aber man soll die 72-Stunden-Regel nicht vergessen, die besagt: Alles, was man sich vornimmt, muss man auch innerhalb von 72 Stunden beginnen, sonst sinkt die Chance, dass man das Projekt jemals umsetzt, deutlich. Schuld daran ist nicht nur der innere Schweinehund, sondern meist mangelnde Entschlossenheit. Denn wer sich einer Sache ganz verschreibt, mit Herzblut und Leidenschaft, der will damit auch loslegen. Und der erste Schritt ist dabei der Wichtigste. Andernfalls bleibt es nur ein frommer Vorsatz...

Ein weiterer Punkt war die Philosophie des Talenteverbundes: Es wird im Verhältnis 1:1 getauscht, es besteht keine Gewinnabsicht und auch keine Gewinnsteuer und demzufolge auch keine Gefahr für das Finanzsystem. In diesem Zusammenhang wurde wieder die Frage zum „Pensionskonto“ und „Ich habe zu wenig Stunden“gestellt. Das Credo war: je besser man vernetzt ist, desto mehr Tauschaktivitäten bieten sich an. Das Ansammeln und Horten von Stunden ergibt in unserem System keinen Sinn. Und: es gilt seine eigenen Talente entdecken!

Im Anschluss wurde noch getauscht und die Diskussion über die Themen fortgesetzt. Die Veranstaltung wurde mit Interesse wahrgenommen und von vielen mit Lob aufgenommen. In den routinemäßigen Ablauf unserer Treffen wurde ein frischer Wind gebracht. Danke an Bernhard Haas!

Freitag, 19 Mai 2017 07:26

Geld regiert die Welt - oder?

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Richard David Precht im Gespräch mit  Marcel Fratzscher, dem Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) über Geld, Politik und Wirtschaft und wer eigentlich die Macht hat.

Ein sehenswertes Video!

Samstag, 29 April 2017 11:36

Rückblick auf das ZART-Treffen in Wien

geschrieben von

Hertha Horvath fasst die Ergebnisse des ZART-Treffens zusammen, das am 22.4.2017 auf Einladung des Talenteverbundes in Wien stattgefunden hat.20170422 141300

Die Begrüßung und die Vorstellungsrunde begannen um 10:30 Uhr. Veronika Spielbichler vom Unterguggenberger Institut in Wörgl übernahm die Moderation.

Bis zur Mittagspause wurde hauptsächlich über die Organisation, die Motivation, die Ideologien und Visionen von ZA:RT diskutiert. In vielen Tauschkreisen wurden Bereinigungen des Mitgliederstandes vorgenommen. Ebenso wurden und werden in einigen Tauschkreisen die Positionen der Leitung neu besetzt.

Der Wunsch von ZA:RT, alle ZA:RT – Scheine einzuziehen, mit einem neuen Datum zu versehen und sie dann wieder zur Verfügung zu stellen, wurde abgelehnt. Gutscheine sind generell 30 Jahre gültig. Sie wurden vor drei Jahren ausgestellt und sind somit noch 27 Jahre gültig.

Da nicht in jedem Tauschkreis der gleiche Wissensstand – überregionales Tauschen betreffend IMG 9481(www.zart.org) – herrscht, wurde von einigen Teilnehmern der mangelhafte Informationsfluss kritisiert.

Insgesamt nahmen an dem Treffen 24 Menschen teil. In der Mittagspause wurde nicht nur gegessen, sondern weiter lebhaft diskutiert, neue Kontakte geknüpft und getauscht.

Am Nachmittag tauschte man sich weiterhin über die Verbesserung des überregionalen Informationsflusses aus. In den verschiedenen Tauschkreisen gibt es unterschiedliche Vorgangsweisen, die sich bewährt haben, unter anderem Tauschkreiszeitungen, vierteljährliche Cyclos-Schulungen, Begrüssungsmappe (im Talenteverbund in Ausarbeitung!) Vernetzung mit anderen Netzwerken wie z.B. in Tirol mit der „Lebensinsel“, in Graz mit „GIT“ und dem Pilotprojekt „RAN“. In der Steiermark besteht die Plattform: „Steiermark gemeinsam jetzt“, diese Form der Information ist natürlich auch auf andere Bundesländer übertragbarIMG 9519.

„Wie wird man bekannter“ und „Tauschmotivation“ waren die nächsten Themen. Es geht vor allem darum, auf lokale Veranstalter und Regionalmedien aktiv zuzugehen, Kooperationen zu bilden, sowie die Pressearbeit zu vertiefen. Grundsätzlich gilt: mehr Mitglieder – breiteres Angebot – mehr Tauschmöglichkeiten. Die von der „Sonnenzeit“ lukrierten „Zeitgeschenke“ erhöhen die Motivation für vermehrte Aktivitäten nicht. Es gilt, die wesentlichen eigenen Fähigkeiten und den Mut zum Ausprobieren zu entdecken, großzügiges Handeln zu entwickeln und sich nicht nur auf die Gegenverrechnung zu beschränken. Weiters wurden verschiedene Themenabende genannt: Bücher, Kleider, Pflanzen, aber immer auf ein bestimmtes Maß limitiert. Der Tauschkreis ist kein Flohmarkt für unbraubare Sachen und Plattform für politische, religiöse, esoterische u.a.m. Verbände!

IMG 9505Für die speziellen Probleme eines Tauschkreises wurden Lösungen vorgeschlagen. Die Mitglieder fanden die Vorschläge sehr konstruktiv und aufbauend.

Einige Mitglieder versorgten die TeilnehmerInnen mit Speisen: da fast alles aufgegessen wurde, schien es allen zu schmecken. Danke an die Köche und Köchinnen!

In Kärnten sollte ein Fest zum 20-jährigen Jubiläum stattfinden, leider war die Resonanz bei den Mitgliedern sehr gering. Man beschränkt sich nun auf die Teilnahme bei einem allgemeinen Herbstfest am 21. Oktober. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Tauschkreise in Wien und Niederösterreich ist es geplant, im Herbst ein Fest zu veranstalten.

Zu guter Letzt wurde ein Vernetzungstreffen im nächsten Jahr in Kärnten vereinbart. Das Vernetzungstreffen wurde um 18:00 beendet.

Einen weiteren Rückblick hat Veronika Spielbichler unter dem Titel "Österreichs Tauschsysteme auf Konsolidierungskurs" verfasst.

Fotos: Veronika Spielbichler (3), Hertha Horvath (1)

Samstag, 29 April 2017 11:36

Filmische Mutmacher

geschrieben von

Hier möchte ich zwei Filme vorstellen, die den Menschen Mut machen:

 

FREE LUNCH SOCIETY, der Film über das Bedingungslose Grundeinkommen, vermittelt Hintergrundwissen zu dieser Idee und sucht nach Erklärungen, Möglichkeiten und Erfahrungen zu ihrer Umsetzung.


Je nach Art und Umfang zeigt das Grundeinkommen sehr verschiedene ideologische Gesichter. Entscheidend ist das eigene Menschenbild, welche Seite der Medaille man sieht: Inaktivität als süßes Gift, das die Menschen zur Faulheit verführt, oder Freiheit von materiellen Zwängen als Chance, für sich selbst und für die Gemeinschaft. Brauchen wir tatsächlich die Peitsche der Existenzangst, um nicht träge vor dem Fernseher zu verkommen? Oder gibt nicht deshalb die Erwerbsarbeit unserem Leben Sinn und sozialen Halt, weil wir es seit Jahrhunderten nicht anders kennen? Und weil wir nie gemeinsam die Freiheit hatten, uns anders zu verwirklichen?

Unbestritten ist das Grundeinkommen eine kraftvolle Idee: Land, Wasser und Luft sind Geschenke der Natur. Sie unterscheiden sich von Privatbesitz, den einzelne Menschen erwirtschaften. Wenn wir aber Reichtum aus der Natur, aus den Gemeinressourcen schöpfen, gehört dieser Reichtum in gleichem Maße uns allen. Von Alaskas Ölfeldern über die kanadische Prärie, zu Washingtons Denkfabriken und zur namibischen Steppe nimmt uns der Film mit auf eine große Reise, und zeigt uns, was das führerlose Auto mit den Ideen eines deutschen Milliardärs und einer Schweizer Volksinitiative zu tun hat.“ (Quelle: aus dem Pressetext zum Film)

 

DIE ZUKUNFT IST BESSER ALS IHR RUF macht Mut: Sechs Beispiele erzählen von der Möglichkeit, den Lauf der Dinge doch selbst mitzugestalten.

Ein Film über Menschen, die etwas bewegen. Sie engagieren sich für lebendige politische Kultur, für nachhaltige Lösungen bei Lebensmittel und Bauen, für Klarheit im Denken über Wirtschaft, für soziale Gerechtigkeit.

Überall hören wir von Krisen, Medien schüren Verunsicherung. Wie reagieren wir darauf? Augen zu, Ohren zu? Oder lieber Ärmel aufkrempeln und was tun?

Walter Ötsch, Kulturhistoriker und Ökonom, sieht die Krisen sehr klar und tut, was er besonders gut kann: unser derzeitiges Wirtschaftssystem durchleuchten und hinterfragen.

Andrea Roschek begann ach einem persönlichen Schicksalsschlag mit ihrer „Pannonischen Tafel", Essen, das in Supermärkten sonst weggeworfen wird, einzusammeln und zu verteilen.

Judith Schachinger will am liebsten die Lebensmittelversorgung insgesamt verändern und baut gemeinsam mit Kleinbauern an einem neuen Modell der Nahversorgung, um regionale Wirtschaftskreisläufe, die gut für die Umwelt sind, zu stärken.

Darauf zielt auch die Architektin Anna Heringer ab, wenn sie von Vorarlberg bis Bangladesh mit lokalen Handwerkern und Lehm direkt aus der Baugrube beeindruckende Gebäude baut.

Einfach weniger brauchen zu müssen ist ein weiterer Ansatz. Als freudiger Minimalist, passionierter Heimhelfer, Weitstrecken-Radfahrer und Schriftsteller gibt Andreas Renoldner einen Einblick in seine Lebensphilosophie.

Rita Trattnigg erarbeitet im BürgerInnen-Rat jenseits von parteipolitischen Widersprüchen mit zufällig ausgewählten BürgerInnen konkrete Lösungen für eine lebendige Demokratie.

Wir leben in einer Zeit, wo nicht mehr eine Person alleine „die Antwort“ hat. Das spiegelt sich auch in der Herangehensweise an diesen Film wider, für den mehrere RegisseurInnen losgezogen sind, um mit Menschen zu sprechen, die Mut machen.

(Quelle: aus der Pressemappe zum Film)

 

Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt's jeweils 2x2 Karten für eine Kinovorführung in ganz Österreich.

Um teilzunehmen schickst du

  • die Antwort auf die Frage "Wieviele regionale Tauschkreise hat der Talenteverbund derzeit?"
  • und die Angabe, welchen der beiden Filme du sehen willst, via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis Freitag, 5.5.17 an die Redaktion.

Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die 4 GewinnerInnen werden nach der Ziehung per E-Mail verständigt.

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