Michael Karjalainen-Dräger

Michael Karjalainen-Dräger

AK-Kommunikation

Montag, 08 April 2019 08:56

Mutig in ein neues Leben

Tauschkreismitglied Monika Forjan hat in ihrem aktuellen Buch "Mutig in ein neues Leben - mein Weg zur Sebstversorgerin" ihren Aus- bzw. Umstieg vom Stadt- zum Landleben dokumentiert. Das Werk bietet einen umfassenden Almanach für alle, die nach Selbstversorgung und nachhaltigem Leben streben. Michael Karjalainen-Dräger hat die Autorin zu einem Telefoninterview eingeladen.Monika Schaf

Michael Karjalainen-Dräger (MKD): Worum geht es in deinem Buch?

Monika: Es geht um mein Leben, das ich seit knapp 10 Jahren führe. Ich habe nicht vom Anfang an alles aufgeschrieben, aber dann habe ich mal begonnen, es für mich als Erinnerung zu notieren. Danach habe ich einen Teil geschrieben, der das Haus betrifft. Und meine Erfahrung als Selbstversorgerin habe ich in Tagebuchform beschrieben. Zuerst einmal hatte ich ja hier nur eine Wiese, lehmigen Boden, den ich urbar machen musste. Und dann natürlich zu den Tieren. Zuerst haben wir gleich einen kleinen Hasen gefunden, ganz erfroren am Nachbarhof und dann sind langsam immer mehr Tiere dazugekommen, zuerst Ziegen, die beim Rasenmähen geholfen haben, dann noch Schafe. Bevor ich hierher gekommen bin, bin ich wwoofen gegangen, da kann man auf Biohöfen mithelfen gegen Kost und Quartier und man lernt im Gegenzug auch etwas. Aber was man dann wirklich machen kann auf einem halben Hektar, dss erfährt man dann erst Schritt für Schritt, learning by doing. Da ist natürlich MKD: Was ist das Wichtigste, wenn man diesen Weg beschreiten möchte?einiges schiefgegangen, aber ich schreibe auch über das. Und im Lauf der Zeit sind dann plötzlich 400 Seiten draus geworden.

Haus SommerMKD: Wie sind deine Aufzeichnungen dann zum Buch geworden?

Monika: Bei uns im Ort gibt's einen Büchlmacher, der hat mir das dann gemacht und dann hab ich es beim Gugler in Melk drucken lassen, der hat ein Bio-Zertifikat, das war mir wichtig, und das Cradle-to-Cradle. Weil ich schreibe in meinem Buch auch über meine Bewusstseinsentwicklung vom Stadtmenschen, dem Müll eher eigentlich nicht bewusst ist, das wird einem erst am Land bewusst. Oder Putzmittel, wie kann ich die selber herstellen. Das ist wirklich erst da gewachsen.

MKD: Wie bist du zu dieser Entscheidung gekommen?

Monika: Ich war ein Stadtmensch mit Ambitionen auf's Land. Das halt sich alles entwickelt. Erst einmal ist mir die Stadt, also Wien, zu laut geworden.Ich bin gebürtige Kaisermühlnerin, also nicht so städtisch, aber doch Stadt. Und dann hat's private Probleme gegeben und ich hab gesagt, ich muss weg. Und ich hab' dann einen Grund gesucht, Holzblockhaus war wichtig und ich wollteHaus Winter selber bauen, am besten in der Einöde und am Berg oben. Aber es gibt so viele Gesetzesvorschriften und das geht alles nicht so einfach. Und so hat sich's ergeben, dass ich ein bestehendes Haus gekauft habe. Im Lauf der Zeit ist dann erst der Selbstversorger-Gedanke gekommen. Zuerst war's nur "Weg aus der Stadt!". Ich hab 6000m², ein Stück Wald ist dabei, Wiese, das Haus, alles sehr steil. Dafür hat man eine Aussicht.

MKD: Was ist das Wichtigste, wenn man diesen Weg beschreiten möchte?

Monika: Also das Wichtigste ist, wenn man das langfristig vorbereiten will, wwoofen zu gehen, sich beim Verein anzumelden und dann kann man sich die Bauernhöfe aussuchen, die einem weiterhelfen können. Wenn ich mich für Schafe interessiere, dann suche ich mir einen Hof mit Schafzucht, wenn ich Kräuter züchten möchte, dann einen mit Kräutern.

SchafkäseMKD: Was sollten Leute wissen, die Selbstversorger werden wollen?

Monika: Ganz wichtig, du brauchst einen finanziellen Background. Entweder du bist zu zweit und einer geht weiter arbeiten oder wie bei mir, da war es das Geschäft, das ich im Hintergrund habe und mit dem ich verdiene. Ich hätte das in meinem Alter niemals alleine schaffen können. Am Anfang ist so viel zu bauen und zu organisieren und zu kaufen, ich arbeite mit Maschinen. Und es gibt auch lebensmitteltechnisch sehr viele Vorschriften, bevor ich zum Beispiel einen Käse machen kann, den ich verkaufen will. Das sind Investitionen, die sind gigantisch. Also ohne finanziellen Background geht gar nichts.

MKD: Danke für das bereichernde Gespräch und weiterhin viel Freude und alles Gute!

 

Das Buch ist über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bzw. direkt bei der Autorin unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für € 20,- erhältlich.

Informationen zum wwoofen gibt es unter https://www.wwoof.at/ bzw. https://wwoof.net/.

 

Fotos: (c) Monika Forjan, 2019

Mittwoch, 18 Oktober 2017 14:19

Geben und Bekommen oder Geben und Nehmen?

Oft war am 1.10.17 während des großen Talenteverbund-Events die Rede vom Geben und Nehmen. Grund genug für Michael Karjalainen-Dräger sich Gedanken über den Unterschied von Nehmen und Bekommen zu machen.

Schon als ich vor vielen Jahren mit der Tauschkreis-Idee in Verbindung kam, damals, als ich die Regionalgruppe Baden des Tauschkreises NÖ gründete, bewegte mich die grundlegende Philosophie des Tauschens und Teilens. Ich erlebte mich immer wieder beschenkt durch das, was mir andere Mitglieder - damals noch für die sogenannten "Talente" zur Verfügung stellten. Und ich freute mich, meine Talente geben zu können - und zwar nicht gratis, sondern honoriert mit eben diesen "Talenten".

In dieser Zeit wurde ich mit dem Gedanken des Gebens und Bekommens konfrontiert. Die Begriffe des Gebens und Nehmens sind in unserer Welt weit verbreitet. Sie sind aktive Handlungsmuster. Ich gebe. Ich nehme. Wenn ich gebe, habe ich das Recht zu nehmen. Umgekehrt verhält es sich mit dem Bekommen. Das ist ein passives Geschehen. Ich bekomme, mir wird also gegeben. Ich darf mich beschenken lassen. In den Normen der Konsumgesellschaft ist dieser Vorgang nicht vorgesehen. Da geht es um Aktion, da geht es um's Ich.

So möchte ich alle LeserInnen einladen, den Unterschied zwischen Nehmen und Bekommen deutlich wahrzunehmen und mit mir den damit verbundenen Bewusstseinssprung zu wagen. Nicht nur im Geben liegt ein Zauber, sondern auch im Bekommen, im Sich-Beschenken-Lassen, im Sich-Geben-Lassen. Nehmen kann niemals zu dieser inneren Zufriedenheit führen wie das Annehmen eines Geschenkes, einer guten Gabe, eines Produkts, einer Dienstleistung oder einfach eines Talents, das ein*e andere*r mit dir teilt.

Dienstag, 06 Juni 2017 06:56

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Jean Ziegler zeigt in einem Interview mit dem GEA-Brennstoff seinen unheilbaren Optimismus und fordert uns auf, einen Beitrag zur Rettung der Welt zu leisten.

http://brennstoff.com/artikel/der-schmale-grat-der-hoffnung/

Freitag, 19 Mai 2017 07:26

Geld regiert die Welt - oder?

Richard David Precht im Gespräch mit  Marcel Fratzscher, dem Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) über Geld, Politik und Wirtschaft und wer eigentlich die Macht hat.

Ein sehenswertes Video!

Samstag, 29 April 2017 11:36

Filmische Mutmacher

Hier möchte ich zwei Filme vorstellen, die den Menschen Mut machen:

 

FREE LUNCH SOCIETY, der Film über das Bedingungslose Grundeinkommen, vermittelt Hintergrundwissen zu dieser Idee und sucht nach Erklärungen, Möglichkeiten und Erfahrungen zu ihrer Umsetzung.


Je nach Art und Umfang zeigt das Grundeinkommen sehr verschiedene ideologische Gesichter. Entscheidend ist das eigene Menschenbild, welche Seite der Medaille man sieht: Inaktivität als süßes Gift, das die Menschen zur Faulheit verführt, oder Freiheit von materiellen Zwängen als Chance, für sich selbst und für die Gemeinschaft. Brauchen wir tatsächlich die Peitsche der Existenzangst, um nicht träge vor dem Fernseher zu verkommen? Oder gibt nicht deshalb die Erwerbsarbeit unserem Leben Sinn und sozialen Halt, weil wir es seit Jahrhunderten nicht anders kennen? Und weil wir nie gemeinsam die Freiheit hatten, uns anders zu verwirklichen?

Unbestritten ist das Grundeinkommen eine kraftvolle Idee: Land, Wasser und Luft sind Geschenke der Natur. Sie unterscheiden sich von Privatbesitz, den einzelne Menschen erwirtschaften. Wenn wir aber Reichtum aus der Natur, aus den Gemeinressourcen schöpfen, gehört dieser Reichtum in gleichem Maße uns allen. Von Alaskas Ölfeldern über die kanadische Prärie, zu Washingtons Denkfabriken und zur namibischen Steppe nimmt uns der Film mit auf eine große Reise, und zeigt uns, was das führerlose Auto mit den Ideen eines deutschen Milliardärs und einer Schweizer Volksinitiative zu tun hat.“ (Quelle: aus dem Pressetext zum Film)

 

DIE ZUKUNFT IST BESSER ALS IHR RUF macht Mut: Sechs Beispiele erzählen von der Möglichkeit, den Lauf der Dinge doch selbst mitzugestalten.

Ein Film über Menschen, die etwas bewegen. Sie engagieren sich für lebendige politische Kultur, für nachhaltige Lösungen bei Lebensmittel und Bauen, für Klarheit im Denken über Wirtschaft, für soziale Gerechtigkeit.

Überall hören wir von Krisen, Medien schüren Verunsicherung. Wie reagieren wir darauf? Augen zu, Ohren zu? Oder lieber Ärmel aufkrempeln und was tun?

Walter Ötsch, Kulturhistoriker und Ökonom, sieht die Krisen sehr klar und tut, was er besonders gut kann: unser derzeitiges Wirtschaftssystem durchleuchten und hinterfragen.

Andrea Roschek begann ach einem persönlichen Schicksalsschlag mit ihrer „Pannonischen Tafel", Essen, das in Supermärkten sonst weggeworfen wird, einzusammeln und zu verteilen.

Judith Schachinger will am liebsten die Lebensmittelversorgung insgesamt verändern und baut gemeinsam mit Kleinbauern an einem neuen Modell der Nahversorgung, um regionale Wirtschaftskreisläufe, die gut für die Umwelt sind, zu stärken.

Darauf zielt auch die Architektin Anna Heringer ab, wenn sie von Vorarlberg bis Bangladesh mit lokalen Handwerkern und Lehm direkt aus der Baugrube beeindruckende Gebäude baut.

Einfach weniger brauchen zu müssen ist ein weiterer Ansatz. Als freudiger Minimalist, passionierter Heimhelfer, Weitstrecken-Radfahrer und Schriftsteller gibt Andreas Renoldner einen Einblick in seine Lebensphilosophie.

Rita Trattnigg erarbeitet im BürgerInnen-Rat jenseits von parteipolitischen Widersprüchen mit zufällig ausgewählten BürgerInnen konkrete Lösungen für eine lebendige Demokratie.

Wir leben in einer Zeit, wo nicht mehr eine Person alleine „die Antwort“ hat. Das spiegelt sich auch in der Herangehensweise an diesen Film wider, für den mehrere RegisseurInnen losgezogen sind, um mit Menschen zu sprechen, die Mut machen.

(Quelle: aus der Pressemappe zum Film)

 

Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt's jeweils 2x2 Karten für eine Kinovorführung in ganz Österreich.

Um teilzunehmen schickst du

  • die Antwort auf die Frage "Wieviele regionale Tauschkreise hat der Talenteverbund derzeit?"
  • und die Angabe, welchen der beiden Filme du sehen willst, via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis Freitag, 5.5.17 an die Redaktion.

Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die 4 GewinnerInnen werden nach der Ziehung per E-Mail verständigt.

Samstag, 29 April 2017 09:54

Filmische Mutmacher

Hier möchte ich zwei Filme vorstellen, die den Menschen Mut machen:

 

FREE LUNCH SOCIETY, der Film über das Bedingungslose Grundeinkommen, vermittelt Hintergrundwissen zu dieser Idee und sucht nach Erklärungen, Möglichkeiten und Erfahrungen zu ihrer Umsetzung.


Je nach Art und Umfang zeigt das Grundeinkommen sehr verschiedene ideologische Gesichter. Entscheidend ist das eigene Menschenbild, welche Seite der Medaille man sieht: Inaktivität als süßes Gift, das die Menschen zur Faulheit verführt, oder Freiheit von materiellen Zwängen als Chance, für sich selbst und für die Gemeinschaft. Brauchen wir tatsächlich die Peitsche der Existenzangst, um nicht träge vor dem Fernseher zu verkommen? Oder gibt nicht deshalb die Erwerbsarbeit unserem Leben Sinn und sozialen Halt, weil wir es seit Jahrhunderten nicht anders kennen? Und weil wir nie gemeinsam die Freiheit hatten, uns anders zu verwirklichen?

Unbestritten ist das Grundeinkommen eine kraftvolle Idee: Land, Wasser und Luft sind Geschenke der Natur. Sie unterscheiden sich von Privatbesitz, den einzelne Menschen erwirtschaften. Wenn wir aber Reichtum aus der Natur, aus den Gemeinressourcen schöpfen, gehört dieser Reichtum in gleichem Maße uns allen. Von Alaskas Ölfeldern über die kanadische Prärie, zu Washingtons Denkfabriken und zur namibischen Steppe nimmt uns der Film mit auf eine große Reise, und zeigt uns, was das führerlose Auto mit den Ideen eines deutschen Milliardärs und einer Schweizer Volksinitiative zu tun hat.“ (Quelle: aus dem Pressetext zum Film)

 

DIE ZUKUNFT IST BESSER ALS IHR RUF macht Mut: Sechs Beispiele erzählen von der Möglichkeit, den Lauf der Dinge doch selbst mitzugestalten.

Ein Film über Menschen, die etwas bewegen. Sie engagieren sich für lebendige politische Kultur, für nachhaltige Lösungen bei Lebensmittel und Bauen, für Klarheit im Denken über Wirtschaft, für soziale Gerechtigkeit.

Überall hören wir von Krisen, Medien schüren Verunsicherung. Wie reagieren wir darauf? Augen zu, Ohren zu? Oder lieber Ärmel aufkrempeln und was tun?

Walter Ötsch, Kulturhistoriker und Ökonom, sieht die Krisen sehr klar und tut, was er besonders gut kann: unser derzeitiges Wirtschaftssystem durchleuchten und hinterfragen.

Andrea Roschek begann ach einem persönlichen Schicksalsschlag mit ihrer „Pannonischen Tafel", Essen, das in Supermärkten sonst weggeworfen wird, einzusammeln und zu verteilen.

Judith Schachinger will am liebsten die Lebensmittelversorgung insgesamt verändern und baut gemeinsam mit Kleinbauern an einem neuen Modell der Nahversorgung, um regionale Wirtschaftskreisläufe, die gut für die Umwelt sind, zu stärken.

Darauf zielt auch die Architektin Anna Heringer ab, wenn sie von Vorarlberg bis Bangladesh mit lokalen Handwerkern und Lehm direkt aus der Baugrube beeindruckende Gebäude baut.

Einfach weniger brauchen zu müssen ist ein weiterer Ansatz. Als freudiger Minimalist, passionierter Heimhelfer, Weitstrecken-Radfahrer und Schriftsteller gibt Andreas Renoldner einen Einblick in seine Lebensphilosophie.

Rita Trattnigg erarbeitet im BürgerInnen-Rat jenseits von parteipolitischen Widersprüchen mit zufällig ausgewählten BürgerInnen konkrete Lösungen für eine lebendige Demokratie.

Wir leben in einer Zeit, wo nicht mehr eine Person alleine „die Antwort“ hat. Das spiegelt sich auch in der Herangehensweise an diesen Film wider, für den mehrere RegisseurInnen losgezogen sind, um mit Menschen zu sprechen, die Mut machen.

(Quelle: aus der Pressemappe zum Film)

 

Gewinnspiel

Zu gewinnen gibt's jeweils 2x2 Karten für eine Kinovorführung in ganz Österreich.

Um teilzunehmen schickst du

  • die Antwort auf die Frage "Wieviele regionale Tauschkreise hat der Talenteverbund derzeit?"
  • und die Angabe, welchen der beiden Filme du sehen willst, via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bis Freitag, 5.5.17 an die Redaktion.

Die Verlosung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die 4 GewinnerInnen werden nach der Ziehung per E-Mail verständigt.

Mittwoch, 29 März 2017 08:36

ZART-Treffen am 21./22.4.17 in Wien

Liebes Tauschkreis-Mitglied!

 

Einladung zum

Österreichisches Vernetzungstreffen für

Tausch – und Zeitwährungsinitiativen

 

Ablauf der Veranstaltung:

 

Wann:

Freitag, 21.04.2017 ab 18:30

Wo:

Gasthof Schosztarich, Franzensbrückenstraße 11, 1020 Wien

(www.gasthof-schosztarich.at)

Alle talentierten Mitglieder und Gäste sind willkommen - zum gemeinsamen Abendessen, informellem Austausch und gegenseitigem Kennenlernen und: mit der Bitte um Anmeldung bis 17.04.2017 (Kontakt s.u.), damit die Reservierung im Gasthof finalisiert werden kann.

Anschließend: Wien bei Nacht, die Aussicht entweder bei einer Fahrt mit dem Riesenrad (www.wienerriesenrad.com) oder im Sofitel (www.dasloftwien.at), Praterstraße 1, 1020 Wien genießen.


Wann:

Samstag, 22.04.2017 ab 9:30

Wo:

Wohnprojekt Wien, 1020 Wien, Krakauer Straße 19

Gastgeber:

Talenteverbund

9:30

Ankommen, Anmelden und Erfassen der Teilnehmer/innen, Begrüßungskaffee

10:00

Begrüßung, Vorstellung und ggf. Ergänzung der Tagesordnung, Einführung in das Schwerpunktthema

10:15

Zusammenfassende Information der ARGE – Sitzung des Vortages

Vorstellung der Teilnehmer, Themensammlung

11:15

Diskussion: u.a: ZART = Überregionale Zusammenarbeit

Was können Verbund-Mitglieder einbringen? Was bringt uns ZART?

12:15

Mittagessen vor Ort.

Talentierte Mitglieder bieten Speisen und Getränke zum „Ertauschen“ an

Wer etwas zum Tauschen mitbringt, kann diese Zeit auch für Tauschaktionen nützen.

13:45

Aufteilung in Arbeitsgruppen

14:00

Bearbeitung der Themen in Arbeitsgruppen, zwei Durchläufe á 45'

15:30

Pause mit Kaffee und Kuchen

16:00

Plenum: Zusammenfassung der Ergebnisse

17:00

Ankündigungen, Terminvereinbarungen, Verabschiedung

17:30

Ende des Vernetzungstreffens

Abendprogramm für alle Gäste und Wiener: ein kleiner Innenstadtrundgang mit anschließendem Besuch des „Zwölfapostel Kellers“ (www.zwoelf-apostelkeller.at)

 

Anmeldung bei:

Hertha Horvath

+43 680 2070593, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!t

Wer noch gerne in Wien bleiben will und an einer erweiterten Führung am Sonntag teilnehmen will kann das bei seiner Anmeldung mitteilen.

Zwecks Organisation der Übernachtungsmöglichkeiten wird um Kontaktaufnahme bis 07.04.2017 gebeten.

 

Wir freuen uns sehr auf Euer Kommen und auf einen interessanten Tag!

 
Mit herzlichen Grüßen
 
Hertha Horvath
TK Wien
Talenteverbund Mitgliederbetreuung

Der Hirnforscher Gerald Hüther zeigt im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt im "Querdenker-TV" wie wichtig Gemeinschaften sind, in denen jede/r Einzelne sein eigenes Potential entfalten kann und was dazu notwendig ist, dass das möglich ist.

Aus meiner Sicht ist das Gespräch ein inspirierender Beitrag zur Weiterentwicklung der Tauschkreis-Idee, und die Motivation Menschen aus ihrem seit Schulzeiten aufgedrückten Objekt-Status zu autonomen und gemeinschaftsfähigen Subjekten zu befreien!

Sonntag, 26 Februar 2017 09:42

„Nur gemeinsam sind wir stark“

Gerald Hüther hat in der Vorwoche ein spannendes Interview mit Kobinian Frenzel in Deutschlandradio Kultur geführt. Arnold Ehrenfeld hat es entdeckt und lädt zum Nachhören bzw. Nachlesen ein.

Gerald Hüther betont im Gespräch, dass der Mensch sein volles Potential nur entfalten kann, wenn er nicht ständig mit dem „gnadenlosen Wettbewerb“, in dem Jeder gegen Jeden kämpft, beschäftigt ist. Evident ist für ihn, dass jeder Mensch mit der intrinsischen Motivation für Höchstleistungen geboren wird. Diese Motivation gehe allerdings kaputt, „sobald man Menschen zwingt, Türme auf eine bestimmte Weise zu bauen, oder ihnen dauernd zeigt, dass der Papa noch einen größeren Turm bauen kann."

Am Anfang des Lebens nimmt sich der Mensch zudem als Subjekt wahr, was ein weiterer Faktor ist, der ihn fordert und fördert. Im Lauf des Heranwachsens werden wir alle aber zu Objekten degradiert, eine Tatsache, die uns ebenfalls demotiviert und damit weiter schwächt.

Daher brauche es, so Hüther, eine neue Form der Gemeinschaft: "Das sind Angst-, Weck-, Not-, Besitzstandswahrungsgemeinschaften, und die entscheidende Frage, vor der wir jetzt stehen im 21. Jahrhundert, ist, ob wir es auch schaffen, Gemeinschaften zu bilden, in denen Menschen aneinander und miteinander wachsen."

http://www.deutschlandradiokultur.de/hirnforscher-gerald-huether-nur-gemeinsam-sind-wir-stark.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=379479

Michael Karjalainen-Dräger hat mit Herbert Grill gesprochen, der die Cyclos-Umstellung am ersten Wochenende dieses Jahres durchgeführt hat.

Warum war ein Neuaufsetzen von Cyclos notwendig?

Das alte Cyclos war administrativ nicht mehr verwaltbar, es war zu kompliziert aufgesetzt, jegliche Änderungen haben einen riesigen Aufwand bedeutet.

Zudem wurden die Tauschkreise zusammengelegt und im Verbund zusammengefasst, es hat also eine Vereinheitlichung der verscheidenen Systeme in Cyclos gebraucht.

Das neue Cyclos ist einfacher aufgesetzt, Änderungen und Anpassungen leichter möglich, man kann flexibler und schneller auf Bedürfnisse von Mitgliedern eingehen.

Wie hoch war der Aufwand?

Für die Buchhaltung gab es viel Vorbereitung, bei allen Konten, etwa Außenhandelskonten bzw. Good-Bank-Konten musste gecheckt werden, ob sie migriert werden müssen. Dafür hatte der AK Finanzen und der Cyclos-Administrator Franz Holzer im Vorfeld eine Menge Arbeit gehabt.

Dann war von meiner Seite notwendig, ein zweites Cyclos parallel zu installieren, damit die Umstellung schneller und einfacher funktioniert. Es musste das Layout aufgesetzt werden, alle Konten neu erstellt werden, um ein Grundgerüst zu haben, damit am Tag X die Konten einfach und schnell migiriert werden konnten.

Ist die Migration abgeschlossen?

Die Migration ist abgeschlossen, alle Mitgliedsdaten wurden aus dem alten Cyclos übernommen, es war eine zum Teil händische Überprüfung und dann ein Import ins neue Cyclos notwendig. Ca. 1300 Mitglieder-Konten plus Systemkonten, Außenhandelskonten, Gutscheinkonten, Regionalverwaltungen, usw. waren zu übernehmen.

Dein Zeitaufwand?

Zwei schlaflose Nächte (lacht). Also an die 25-30 Stunden inkl. Vorbereitung und Migration, die ich dafür aufgewendet habe.

Die Vorteile für die Mitglieder?

Tauschvorgänge funktionieren schneller, es gibt eine bessere Kategorisierung von Inseraten, es gibt keine Dauerinserate mehr, was bedeutet, dass Inserate aktuell sind und keine „Karteileichen“.

Im Zuge der Migration ist mir aufgefallen, dass das alte Cyclos gröbere, nicht offensichtliche Systemprobleme hatte, es gab Schiefstände, etwa dass Mitglieder doppelt vorhanden waren, einmal aktiv, einmal ausgetreten.

 

Dein Resümee?

Ich bin definitiv froh, dass es erledigt ist. Ich persönlich hätte es gerne gemacht, als ich noch Obmann war. Ich hab mir schon damals, vor ca. 4 Jahren, die Finger gebrochen, wenn etwas in Cyclos zu ändern war. Das geht jetzt spielerischer. Für die Mitglieder mag das nicht so offensichtlich sein, wir haben es auch unter den alten Umständen immer wieder geschafft, es für die Mitglieder hinzukriegen. Aber jetzt ist es einfach weniger Zeitaufwand und zukünftige Ideen können einfacher und besser umgesetzt werden. 

 

Zur Person:

Herbert Grill hat jahrelang in der IT einer großen Firma gearbeitet. Seit drei Jahren ist er selbstständig und neben frischem Quellwasser, Energetik und Seminaren arbeite er auch in der IT und erstellt/betreut Websites und IT Systeme für KMUs und Private. In Wien aufgewachsen lebe er jetzt seinen Jugendtraum im steirischen Salzkammergut. Der Tauschkreis/Talenteverbund begleitet ihn schon seit vielen Jahren. Es ist mir ihm großes Anliegen diesen weiter zu bringen, weil er eine wunderbare Bereicherung bietet. Weitere Inofs: https://quellwasser.shop, http://naturwesen.at

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